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TITEL, ZUSAMMENFASSUNGEN,
AUTOREN UND SCHLÜSSELWÖRTER DER BEITRÄGE AB AUSGABE 1/2007 |
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| 1/2007 |
Empirische Untersuchung der Informationseingabe bei der mobilen Mensch-Computer-Interaktion Auswirkungen einer dreidimensionalen Prozessdatenvisualisierung auf die Fehlererkennung |
| 2/2007 |
Das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Doppeltätigkeitsbelastung: |
| 3/2007 |
Raum-Akustik für offene Bürolandschaften Einfluss der Melkstandausstattung auf die Arbeitsbelastung des Melkers
Förderung von Veränderungsprozessen bei einer Betriebskrankenkasse durch
effizientes Teammanagement |
| 4/2007 |
Kontinuierliche Kopfgesten – eine alternative Eingabeform für menübasierte
Informationssysteme? |
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Autor: Thomas Alexander, Dieter Leyk und Christopher Schlick Schlüsselwörter: Mobile Computing · Personal Digital Assistent (PDA) · Eingabeleistung · Fitts Law Zusammenfassung In der vorliegenden Untersuchung wurden die Eingabeleistungen bei einer Zielzuweisungs-aufgabe (Fitts’scher Schwierigkeitsindex ID: 2,0d“IDd“5,6) auf einem Personal Digital Assistent (PDA) während des Gehens auf einem Laufband (Bandgeschwindigkeit: 0; 2; 3,5; 5 km/h) miteinander verglichen. Die Ergebnisse sind, abhängig vom Schwierigkeitsgrad der Bewegung, in zwei Bereiche unterteilt. Bei einfachen Bewegungen mit ID<4 bleibt die Fehlerhäufigkeit nahezu konstant zwischen 0% und 3,6%. Bei komplexen Bewegungen mit IDe“4 steigt sie abhängig von ID und Gehgeschwindigkeit von ursprünglich 2,8% (ID=4; stehend) auf 22,2% (ID=5,6; 5 km/h). Der entsprechende Fitts’sche Leistungsindex sinkt von 8,5 bit/s (0 km/h) auf 5,8 bit/s (5 km/h). Auf der Basis der Analyse wird eine Funktion zur Schätzung der Eingabeleistung bei unterschiedlichen Gehgeschwindigkeiten hergeleitet. Praktische Relevanz Die Bedeutung der Mobilität und die
daraus abgeleitete Forderung nach mobilen IT-Systemen nehmen heute stark
zu. Die gebräuchlichen Benutzungsschnittstellen sind jedoch fast
ausschließlich für stationäre Desktop-Systemen ausgelegt und sind nicht
an die besonderen Gegebenheiten einer mobilen Nutzung ergonomisch
angepasst. So lassen sich viele mobile Systeme nicht während der
Bewegung des Benutzers verwenden. Besonders die Interaktion benötigt
deshalb Rahmenwerte zum Abschätzen der Eingabeleistung und
Eingabegenauigkeit, um eine sinnvolle Nutzung des IT-Systems auch
während des Gehens zu ermöglichen. Autor: Constance Winkelmann und Winfried Hacker Schlüsselwörter: Entwurfsproblemlösen · Fragetechnik · Reflexion Zusammenfassung Entwurfsprozesse sind iterative Prozesse, gekennzeichnet durch das beständige Wechseln zwischen dem Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten und deren Bewertung. Frageantworttechniken bieten eine Möglichkeit, diese Bewertungsprozesse zu unterstützen: Drei Gruppen von Personen (N = 116) mit unterschiedlichem konstruktionsmethodischen Vorwissen (Laien, Maschinenbau-Studenten, Konstrukteure) erhielten die Aufgabe, ihre Entwurfslösung (Entwurf eines Gartengrills mit spezifischen Anforderungen) mit Hilfe einer vorgegebenen Frageantworttechnik zu überdenken und ggf. zu überarbeiten. Diese Vorgehensweise hatte signifikante Lösungsgüteverbesserungen in allen Gruppen zur Folge, die sich, was die Analyse der vorgenommenen Veränderungen ergab, vornehmlich auf „produktive“ Veränderungen (Fehlerkorrekturen, Weiter- und Neuentwicklung von Lösungsprinzipien) zurückführen lassen. Vor allem die Maschinenbau- Studenten profitierten von dieser Fragetechnik: Sie nahmen signifikant mehr Fehlerkorrekturen vor als Laien und Konstrukteure. Der Einsatz des Fragensystems in der Ausbildung fortgeschrittener Studierender könnte daher auch von Nutzen sein. Praktische Relevanz Die Analyse von getätigten Veränderungen
an Entwurfslösungen durch fragengestütztes Überdenken dieser zeigt, dass
v. a. „produktive“ Veränderungen (Fehlerkorrekturen, Weiterentwicklungen
der Lösung, Entwicklung eines neuen Lösungsprinzips) allein und in
Kombination mit Ergänzungen zu Verbesserungen dieser Lösungen führen.
Grundsätzlich zweckmäßig wäre, das Fragensystems als Hilfsmittel im
Diskurs bei der Beratung von (Zwischen-)Ergebnissen mit anderen
Fachleuten einzusetzen. Darüber hinaus wird empfohlen, das Fragensystem
in die Ausbildung fortgeschrittener Studierender zu integrieren, weil
die Studierenden von den ausgelösten Fehlerkorrekturen in besonderem
Maße profitieren können. Autor: Birgit Vogel-Heuser, Karin Schweizer, Antje van Burgeler, Yvonne Fuchs1 und Dorothea Pantförder Schlüsselwörter: 3D-Visualisierung · kontinuierliche Prozesse · Fehlererkennung · Mensch-Maschine-Schnittstelle · Prozessführung · Aktivierung Zusammenfassung Der zunehmenden Komplexität von Produktionsprozessen und der steigenden Zahl an zu überwachenden Prozessinformationen werden konventionelle zweidimensionale Mensch-Maschine-Schnittstellen nur schwer gerecht. Eine räumliche Visualisierung solcher Prozessinformationen, in Form eines Surfaceplot, soll zu einer übersichtlichen Anordnung der Messdaten und Prozessvariablen führen - und damit zu einer schnelleren und zuverlässigeren Fehlererkennung. Anhand zwei- und dreidimensionaler Visualisierungen einer Hydraulikpresse wurde überprüft, ob die „räumliche“ Darstellung einer solchen Maschine dazu führt, dass Problemsituationen schneller und sicherer erkannt werden. Eine Überlegenheit der 3D-Darstellung zeigte sich nur für das komplexeste Problem, welches die meiste Integration von Informationen erforderte. Eine Überprüfung durch Fragebögen zeigt darüber hinaus, dass der Vermittlungsaspekt bei 3D-Darstellungen weniger stark empfunden wird (Präsenzempfinden ist höher) als in 2D-Darstellungen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass der Einsatz von zwei- oder dreidimensionalen Visualisierungen von der Art der Aufgabe abhängig gemacht werden sollte, dass 3D-Darstellungen aber durchaus zu förderlichen Effekten im Sinne des Beanspruchungskonzepts führen können. Praktische Relevanz Der Beitrag befasst sich mit den
Auswirkungen des Einsatzes dreidimensionaler Visualisierungstechniken
auf die Überwachung und Führung von verfahrenstechnischen Anlagen. Es
wird angenommen, dass eine räumliche Darstellung mittels Surfaceplot
dazu beiträgt, dass Fehler bei der Überwachung von Anlagen schneller und
besser erkannt werden, was letztlich auch zur Kostensenkung durch eine
effizientere Prozessüberwachung beiträgt. Die vorgestellte
3DVisualisierung wird bereits für einen Beispielprozess erfolgreich
eingesetzt, weitere Implementierungen befinden sich vor der Einführung. Autor: Barbara Neubach und Klaus-Helmut Schmidt Schlüsselwörter: Arbeitsanforderungen · Emotionskontrolle · Burnout · Selbstkontrolle Zusammenfassung Anforderungen der modernen Arbeitswelt, wie z. B. Flexibilität, Selbstmotivation oder Kundenorientierung, gehen mit zunehmenden Anforderungen an die Selbstkontrolle des eigenen Verhaltens einher. Ergebnisse erster arbeitspsychologischer Studien (z. B. Neubach & Schmidt 2006) konnten zeigen, dass Selbstkontrollanforderungen beanspruchungswirksam sind. Ziel der vorliegenden Studie war es, diesen Untersuchungsansatz auszudifferenzieren und verschiedene Dimensionen der Selbstkontrolle zu operationalisieren. Auf Grundlage der Daten von Mitarbeitern einer Landesverwaltung wurden die Skalen „Impulskontrolle“, „Überwinden innerer Widerstände“ und „Ablenkungen widerstehen“ entwickelt und validiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Skalen faktorenanalytisch gut voneinander abgrenzbar sind und über zufrieden stellende psychometrische Kennwerte verfügen. Praktische Relevanz Die vorgestellten Skalen ermöglichen es,
einen neuen potenziellen Belastungsaspekt bei der Arbeit – die
arbeitsbedingte geforderte Selbstkontrolle – differenziert zu
untersuchen. Dies scheint dringend geboten, da durch Effektivitäts- und
Flexibilitätserfordernisse zunehmend mehr Personen solchen
Kontrollanforderungen ausgesetzt sein dürften.
Das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Doppeltätigkeitsbelastung:
Wahrnehmung von Belastungen und Wohlbefinden bei unterschiedlichen
Büroformen (Ausgabe 2/2007)
Evaluation von Instrumenten zur Erhebung der Arbeitszufriedenheit
(Ausgabe 2/2007)
Lernkulturen und unterschiedliche Wahrnehmungen lernförderlicher
Arbeitsbedingungen in fünf Unternehmen – Ergebnisse einer
wissenschaftlicher Begleitforschung (Ausgabe 2/2007)
Der Eurem15-Indikator – Ein internationaler Vergleich der Employability
mit Hilfe der EU-Arbeitskräfteerhebung (Ausgabe 2/2007)
Demografischer Wandel in der Arbeitswelt – Internationale Vergleiche
weisen den Weg (Ausgabe 2/2007) Autor: Helmut Strasser Schlüsselwörter: Arbeitsphysiologie, Arbeitswissenschaft/Ergonomie, Physiologische Kosten Zusammenfassung Der Übersichtsartikel thematisiert nach einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung der Arbeitsphysiologie im deutschsprachigen Raum fundamentales, in der arbeitswissenschaftlichen Lehre unverzichtbares Gedankengut der Arbeitsphysiologie als der Basisdisziplin der Ergonomie. Neben diversen, elementaren physiologischen Funktionsprinzipien und Eigengesetzlichkeiten des Organismus wird an Beispielen auch auf Denkweisen eingegangen, die zur problem-adäquaten Beurteilung der Ergebnisse von Arbeitsanalysen unabdingbar sind. Danach werden – wiederum an Beispielen – die Aufgaben und Ziele arbeitsphysiologisch orientierter Forschungsmethoden aufgezeigt, die mit den erheblichen Veränderungen in der Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte heutzutage weniger auf die Objektivierung der Kreislaufbeanspruchung als den „Physiologischen Kosten“ abzielen, die der Gesamt-Organismus für ungünstig gestaltete physisch fordernde Arbeitsbedingungen zu bezahlen hat. Vielmehr steht die Ermittlung der „Physiologischen Kosten“ auf Organebene im Fokus arbeitsphysiologischer Messmethoden. Sowohl für die Konzeption von Grundlagenuntersuchungen als auch für die Beurteilung von Messergebnissen der Feldforschung wichtige Paradigmen, wie das Prinzip der gleichen Arbeit oder die Energieäquivalenz bzw. die Dosismaxime, werden an Beispielen verständlich gemacht. Zum Abschluss werden für die Zukunft wichtige Aufgabenfelder der Arbeitswissenschaft/Ergonomie angesprochen, wobei voraussichtlich die Simulationstechnik (mit durchaus arbeitsphysiologischen Bezügen) z. B. im Digital Modelling an Bedeutung gewinnen wird. Praktische Relevanz Zur Gestaltung
nutzerfreundlicher Gebrauchsgüter und menschengerechter
Arbeitsbedingungen muss spezifisches arbeitsphysiologisches Wissen um
die „Human Factors“ als Zielvorgabe für die Anpassung technischer
Gegebenheiten an den Menschen dienen. Das gilt z. B. für die Gestaltung
Informationsgebender und handgeführter Arbeitsmittel ebenso, wie für
die anthropometrische Arbeitsplatzgestaltung. Arbeitsphysiologische
Denkweisen und Paradigmen sind neben der Ausbildung kompetenter
Ergonomen unverzichtbar für Forschungsansätze in der Grundlagenforschung
und integrativen angewandten Feldforschung, wobei in der Analyse,
Beurteilung und Gestaltung realer Arbeitsbedingungen ganzheitlichen
Bedürfnissen des Menschen Rechnung getragen werden muss. Raum-Akustik für offene Bürolandschaften (Ausgabe 3/2007) Autor: Helmut V. Fuchs Schlüsselwörter: Offene Bürolandschaft, Lärmschutz, Schallabsorber, Schallschirm, Kommunikation, Großraum-Büro, Call Center Zusammenfassung Die Verdichtung der Arbeitsplätze in Großraum-Büros stößt an ergonomische Grenzen, weil der von ihren Nutzern selbst erzeugte Lärm unvermeidbar auf Pegel anschwillt, unter denen ihre Produktivität und Gesundheit leidet. Nach herkömmlicher Vorstellung wird versucht, mit Akustik-Decken und -Stellwänden die durch die starke Kommunikation im Raum erzeugten Geräusche bei den hohen Frequenzen zu bedämpfen. Dies widerspricht aber nicht nur den aktuellen Trends zur thermischen Aktivierung und optischen Transparenz aller Begrenzungsflächen. Es löst vor allem, wie an zahlreichen Beispielen gezeigt werden kann, das Problem nicht an seinen Wurzeln, d.h. bei den Schallquellen selbst. Nur wenn man durch einen gleichmäßig niedrigen Nachhall bis zu den tiefsten Frequenzen herunter für beste Sprachverständlichkeit sorgt, kann man akustische Behaglichkeit herstellen und den für konzentriertes geistiges Arbeiten unerlässlichen Lärmschutz erreichen. Mit neuartigen, stets breitbandig wirksamen, kompakten Akustik-Modulen und transparenten Schall-Schirmen lassen sich jetzt völlig offene Bürolandschaften optisch attraktiv und akustisch optimal gestalten. Nach der Auflösung eines alten raumakustischen Dilemmas können so bisher brach liegende Büro-Immobilien z.B. für Großraum-(Gruppen- und Team-)Büros mit nur 6 bis 12 m2 Grundfläche pro Mitarbeiter flexibel und kostengünstig revitalisiert und nachhaltig in ihrem Wert gesteigert werden – reizvolle neue Aspekte für Projektentwickler und Investoren in einem noch wachsenden Markt. Praktische Relevanz Der oft Ohren
betäubende, von Nutzern selbst erzeugte Lärm in Dienstleistungszentren
lässt sich durch neuartige Schall dämpfende und schirmende
Glas-Systemwände mit integrierten, breitbandig wirksamen
Absorber-Modulen um mehr als 30 dB(A) senken – eine praktische Anleitung
zur nachhaltigen Aufwertung vieler brach liegender Büro-Immobilien. Einfluss der Melkstandausstattung auf die Arbeitsbelastung des Melkers (Ausgabe 3/2007) Autor: Martina Jakob, Sandra Rose und Reiner Brunsch Schlüsselwörter: Arbeitsbelastung, Beanspruchung, Melker, Beschwerden am Muskelskelettsystem, Bewegungsanalyse, Körperhaltungsanalyse Zusammenfassung Eine aktuelle Analyse von Arbeitsunfähigkeitsdaten zeigt vor allem bei Melkerinnen eine Häufung degenerativer Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Dies steht im Gegensatz zum eigentlich durch technische Weiterentwicklung reduzierten Belastungsprofil in modernen Melkständen. Daher wurden Körperhaltungen und Expositionszeiten für zwei unterschiedliche Gruppenmelkstandtypen mit einem Bewegungsanalysesystem erfasst. Die Ergebnisse zeigen im Bereich der oberen Extremitäten Köperhaltungen im nach DIN EN 1005-4 bedingt akzeptablen Bereich. Die Körperhaltung ist personenspezifisch und abhängig von der Körpergröße. Praktische Relevanz
Arbeitsgestalterische Maßnahmen zur Beanspruchungsprävention für den
Beruf Melker setzen die Kenntnis über die Variation in der
Arbeitsausführung voraus. Die Messergebnisse sollen einen Beitrag dazu
liefern, Gestaltungsrichtlinien für ergonomische Melkstandkonstruktionen
und die Anpassung technischer Hilfsmittel zur körperlichen Entlastung zu
erarbeiten. Autor: Werner Kuhmann, Florian Schaefer Schlüsselwörter: System-Response-Zeiten, Vorhersehbarkeit des Arbeitsflusses, Benutzerverhalten, Benutzerzustand, Mensch-Computer-Interaktion Zusammenfassung Bei der Bearbeitung einfacher Aufgaben durch unerfahrene Benutzer wurde die Dauer von Wartezeiten zwischen den Aufgaben so variiert, dass deren Dauer entweder an Aufgabenmerkmale gekoppelt und damit vorhersehbar, oder aber zufällig verteilt und damit nicht vorhersehbar war. Die innere Repräsentation der Wartezeiten bei den Benutzern wurde mit Stop-Reaktions-Proben bei simulierten Systemblockaden erfasst. Es zeigte sich, dass vorhersehbare Wartezeiten sich in den Reaktionszeiten widerspiegelten, während bei Nichtvorhersehbarkeit diese mit der längsten Wartezeit korrespondierten. Praktische Relevanz Bei der Entscheidung über den Einsatz von Wartezeit-Anzeigen ist zu berücksichtigen ob die zu erwartenden Zeiten grundsätzlich aufgrund von Regelhaftigkeiten berechenbar oder ob sie aufgrund externer Einflüsse unkalkulierbar sind. Es konnte gezeigt werden, dass Benutzer im ersten Fall relativ schnell das Zeitverhalten des System erkennen können und ihr Verhalten entsprechend optimieren. Eine Anzeige bringt in diesem Fall keinen zusätzlichen Gewinn mehr oder irritiert die Nutzer sogar. Im zweiten Fall ist eine Anzeige der zu erwartenden Zeit aufgrund der Ungenauigkeiten ohnehin wenig hilfreich. Statusanzeigen über den aktuellen Prozessfortschritt sind deswegen generell vorzuziehen. Autor: Stefan Beyer, Hans-Jörg Gittler, Barbara Neubach, Klaus-Helmut Schmidt Schlüsselwörter: Krankenkassen, Organisationsentwicklung, Teamarbeit, Produktivität von Teams, Partizipatives Produktivitätsmanagement Zusammenfassung: Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie die BAHN-BKK als eine der größten Betriebskrankenkassen in einem mehrstufigen Organisationsentwicklungsprozess in ihren Regionalgeschäftsstellen Teamstrukturen eingeführt hat. Neben der Schaffung leistungsförderlicher Rahmenbedingungen und der Unterstützung der Teamentwicklung durch gezielte Trainingsmaßnahmen stand dabei die Implementierung des Managementsystems PPM (Partizipatives Produktivitätsmanagement) im Vordergrund. Durch die Festlegung von Pilotbereichen, den Einsatz von Delegierten bei der Entwicklung und die schrittweise Einführung von PPM in den Standorten konnte wesentlich dazu beigetragen werden, dass im Rahmen des Organisationsentwicklungsprozesses die Ressourcen der Entscheidungsträger und der Projektbeteiligten geschont und Akzeptanzbarrieren beseitigt wurden. Praktische Relevanz:
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass durch eine gezielte
Maßnahmenfolge in einem Organisationsentwicklungsprojekt die Basis für
eine effektive und effiziente Teamarbeit geschaffen werden kann. Das zur
Unterstützung der Teamprozesse eingeführte Managementsystem PPM stellt
ein geeignetes System zur Leistungsmessung, systematischen
Leistungsrückmeldung und Zielvereinbarung dar. Durch den Einsatz von PPM
kann sichergestellt werden, dass die übergreifenden Unternehmensziele in
Teamhandlungen umgesetzt sowie die Stabilität und Leistungsfähigkeit der
Teamprozesse verbessert werden. Hierdurch wird nicht nur eine hohe
Produktivität bei der Bewältigung der Teamaufgabe erreicht, sondern auch
ein Klima des Lernens, der Entwicklung und der Innovation geschaffen.
Kontinuierliche Kopfgesten – eine alternative Eingabeform für
menübasierte Informationssysteme? (Ausgabe 04/2007)
Beidäugige Koordination in Sehbedingungen von Head-up-Displays in
Kraftfahrzeugen (Ausgabe 4/2007)
Bewertung mobiler Displays zur Darstellung von Karten für geografische
Orientierungsaufgaben (Ausgabe 4/2007)
Videoanalyse der Schläfrigkeit von
Fahrern (Ausgabe
4/2007)
Bewertung der körperlichen
Belastungen am Arbeitsplatz mit dem IADBkB®
im Rahmen des ERA1-Tarifwerks
(Ausgabe 4/2007)
Ergonomische Abläufe bei einem Just in Time Automobilzulieferer
Erfahrungsbericht zur Neuplanung und Optimierung einer Fertigungslinie
für die Montage von Türseitenverkleidungen (Ausgabe 4/2007)
Proprioceptive derivation –Eine Methode zur Beurteilung von
Arbeitsmitteln (Ausgabe 4/2007) |
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