TITEL, ZUSAMMENFASSUNGEN, AUTOREN UND SCHLÜSSELWÖRTER DER BEITRÄGE AB AUSGABE 1/2007
 
1/2007

Empirische Untersuchung der Informationseingabe bei der mobilen Mensch-Computer-Interaktion

Unterstützungsmöglichkeiten der Produktentwicklung: Welche Veränderungen am Ergebnis löst das fragengestützte Nachdenken über eigene Lösungen aus?

Auswirkungen einer dreidimensionalen Prozessdatenvisualisierung auf die Fehlererkennung

Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung verschiedener Selbstkontrollanforderungen bei der Arbeit
 

2/2007

Das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Doppeltätigkeitsbelastung:
Alternsbedingte Leistungsunterschiede in Gefahrensituationen

 
Wahrnehmung von Belastungen und Wohlbefinden bei unterschiedlichen Büroformen
 
Evaluation von Instrumenten zur Erhebung der Arbeitszufriedenheit
 
Lernkulturen und unterschiedliche Wahrnehmungen lernförderlicher Arbeitsbedingungen in fünf Unternehmen – Ergebnisse einer wissenschaftlichenBegleitforschung
 
Der Eurem15-Indikator – Ein internationaler Vergleich der Employability mit Hilfe der EU-Arbeitskräfteerhebung
 
Demografischer Wandel in der Arbeitswelt – Internationale Vergleiche weisen den Weg
 

3/2007

Zur Entwicklung der Arbeitsphysiologie und Ergonomie im deutschsprachigen Raum – Aufgaben und Ziele in Lehre und Forschung

Raum-Akustik für offene Bürolandschaften

Einfluss der Melkstandausstattung auf die Arbeitsbelastung des Melkers

Benutzerverhalten und Benutzerzustand in Abhängigkeit von der Vorhersehbarkeit systembedingter Wartezeiten

Förderung von Veränderungsprozessen bei einer Betriebskrankenkasse durch effizientes Teammanagement
 

4/2007

Kontinuierliche Kopfgesten – eine alternative Eingabeform für menübasierte Informationssysteme?
 
Beidäugige Koordination in Sehbedingungen von Head-up-Displays in Kraftfahrzeugen
 
Bewertung mobiler Displays zur Darstellung von Karten für geografische Orientierungsaufgaben
 
Videoanalyse der Schläfrigkeit von Fahrern
 
Bewertung der körperlichen Belastungen am Arbeitsplatz mit dem IADBkB® im Rahmen des ERA1-Tarifwerks
 
Ergonomische Abläufe bei einem Just in Time Automobilzulieferer
 
Proprioceptive derivation –Eine Methode zur Beurteilung von Arbeitsmitteln
 

Ausgabe 1/2007

Empirische Untersuchung der Informationseingabe bei der mobilen Mensch-Computer Interaktion (Ausgabe 1/2007)

Autor: Thomas Alexander, Dieter Leyk und Christopher Schlick

Schlüsselwörter:   Mobile Computing · Personal Digital Assistent (PDA) · Eingabeleistung · Fitts Law

Zusammenfassung

In der vorliegenden Untersuchung wurden die Eingabeleistungen bei einer Zielzuweisungs-aufgabe (Fitts’scher Schwierigkeitsindex ID: 2,0d“IDd“5,6) auf einem Personal Digital Assistent (PDA) während des Gehens auf einem Laufband (Bandgeschwindigkeit: 0; 2; 3,5; 5 km/h) miteinander verglichen. Die Ergebnisse sind, abhängig vom Schwierigkeitsgrad der Bewegung, in zwei Bereiche unterteilt. Bei einfachen Bewegungen mit ID<4 bleibt die Fehlerhäufigkeit nahezu konstant zwischen 0% und 3,6%. Bei komplexen Bewegungen mit IDe“4 steigt sie abhängig von ID und Gehgeschwindigkeit von ursprünglich 2,8% (ID=4; stehend) auf 22,2% (ID=5,6; 5 km/h). Der entsprechende Fitts’sche Leistungsindex sinkt von 8,5 bit/s (0 km/h) auf 5,8 bit/s (5 km/h). Auf der Basis der Analyse wird eine Funktion zur Schätzung der Eingabeleistung bei unterschiedlichen Gehgeschwindigkeiten hergeleitet.

Praktische Relevanz

Die Bedeutung der Mobilität und die daraus abgeleitete Forderung nach mobilen IT-Systemen nehmen heute stark zu. Die gebräuchlichen Benutzungsschnittstellen sind jedoch fast ausschließlich für stationäre Desktop-Systemen ausgelegt und sind nicht an die besonderen Gegebenheiten einer mobilen Nutzung ergonomisch angepasst. So lassen sich viele mobile Systeme nicht während der Bewegung des Benutzers verwenden. Besonders die Interaktion benötigt deshalb Rahmenwerte zum Abschätzen der Eingabeleistung und Eingabegenauigkeit, um eine sinnvolle Nutzung des IT-Systems auch während des Gehens zu ermöglichen.
[Volltext]


Unterstützungsmöglichkeiten der Produktentwicklung: Welche Veränderungen am Ergebnis löst das fragengestützte Nachdenken über eigene Lösungen aus? (Ausgabe 1/2007)

Autor: Constance Winkelmann und Winfried Hacker

Schlüsselwörter:   Entwurfsproblemlösen · Fragetechnik · Reflexion

Zusammenfassung

Entwurfsprozesse sind iterative Prozesse, gekennzeichnet durch das beständige Wechseln zwischen dem Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten und deren Bewertung. Frageantworttechniken bieten eine Möglichkeit, diese Bewertungsprozesse zu unterstützen: Drei Gruppen von Personen (N = 116) mit unterschiedlichem konstruktionsmethodischen Vorwissen (Laien, Maschinenbau-Studenten, Konstrukteure) erhielten die Aufgabe, ihre Entwurfslösung (Entwurf eines Gartengrills mit spezifischen Anforderungen) mit Hilfe einer vorgegebenen Frageantworttechnik zu überdenken und ggf. zu überarbeiten. Diese Vorgehensweise hatte signifikante Lösungsgüteverbesserungen in allen Gruppen zur Folge, die sich, was die Analyse der vorgenommenen Veränderungen ergab, vornehmlich auf „produktive“ Veränderungen (Fehlerkorrekturen, Weiter- und Neuentwicklung von Lösungsprinzipien) zurückführen lassen. Vor allem die Maschinenbau- Studenten profitierten von dieser Fragetechnik: Sie nahmen signifikant mehr Fehlerkorrekturen vor als Laien und Konstrukteure. Der Einsatz des Fragensystems in der Ausbildung fortgeschrittener Studierender könnte daher auch von Nutzen sein.

Praktische Relevanz

Die Analyse von getätigten Veränderungen an Entwurfslösungen durch fragengestütztes Überdenken dieser zeigt, dass v. a. „produktive“ Veränderungen (Fehlerkorrekturen, Weiterentwicklungen der Lösung, Entwicklung eines neuen Lösungsprinzips) allein und in Kombination mit Ergänzungen zu Verbesserungen dieser Lösungen führen. Grundsätzlich zweckmäßig wäre, das Fragensystems als Hilfsmittel im Diskurs bei der Beratung von (Zwischen-)Ergebnissen mit anderen Fachleuten einzusetzen. Darüber hinaus wird empfohlen, das Fragensystem in die Ausbildung fortgeschrittener Studierender zu integrieren, weil die Studierenden von den ausgelösten Fehlerkorrekturen in besonderem Maße profitieren können.
[Volltext]


Auswirkungen einer dreidimensionalen Prozessdatenvisualisierung auf die Fehlererkennung (Ausgabe 1/2007)

Autor: Birgit Vogel-Heuser, Karin Schweizer, Antje van Burgeler, Yvonne Fuchs1 und Dorothea Pantförder

Schlüsselwörter:   3D-Visualisierung · kontinuierliche Prozesse · Fehlererkennung · Mensch-Maschine-Schnittstelle · Prozessführung · Aktivierung

Zusammenfassung

Der zunehmenden Komplexität von Produktionsprozessen und der steigenden Zahl an zu überwachenden Prozessinformationen werden konventionelle zweidimensionale Mensch-Maschine-Schnittstellen nur schwer gerecht. Eine räumliche Visualisierung solcher Prozessinformationen, in Form eines Surfaceplot, soll zu einer übersichtlichen Anordnung der Messdaten und Prozessvariablen führen - und damit zu einer schnelleren und zuverlässigeren Fehlererkennung. Anhand zwei- und dreidimensionaler Visualisierungen einer Hydraulikpresse wurde überprüft, ob die „räumliche“ Darstellung einer solchen Maschine dazu führt, dass Problemsituationen schneller und sicherer erkannt werden. Eine Überlegenheit der 3D-Darstellung zeigte sich nur für das komplexeste Problem, welches die meiste Integration von Informationen erforderte. Eine Überprüfung durch Fragebögen zeigt darüber hinaus, dass der Vermittlungsaspekt bei 3D-Darstellungen weniger stark empfunden wird (Präsenzempfinden ist höher) als in 2D-Darstellungen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass der Einsatz von zwei- oder dreidimensionalen Visualisierungen von der Art der Aufgabe abhängig gemacht werden sollte, dass 3D-Darstellungen aber durchaus zu förderlichen Effekten im Sinne des Beanspruchungskonzepts führen können.

Praktische Relevanz

Der Beitrag befasst sich mit den Auswirkungen des Einsatzes dreidimensionaler Visualisierungstechniken auf die Überwachung und Führung von verfahrenstechnischen Anlagen. Es wird angenommen, dass eine räumliche Darstellung mittels Surfaceplot dazu beiträgt, dass Fehler bei der Überwachung von Anlagen schneller und besser erkannt werden, was letztlich auch zur Kostensenkung durch eine effizientere Prozessüberwachung beiträgt. Die vorgestellte 3DVisualisierung wird bereits für einen Beispielprozess erfolgreich eingesetzt, weitere Implementierungen befinden sich vor der Einführung.
[Volltext]


Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung verschiedener Selbstkontrollanforderungen bei der Arbeit (Ausgabe 1/2007)

Autor: Barbara Neubach und Klaus-Helmut Schmidt

Schlüsselwörter:   Arbeitsanforderungen · Emotionskontrolle · Burnout · Selbstkontrolle

Zusammenfassung

Anforderungen der modernen Arbeitswelt, wie z. B. Flexibilität, Selbstmotivation oder Kundenorientierung, gehen mit zunehmenden Anforderungen an die Selbstkontrolle des eigenen Verhaltens einher. Ergebnisse erster arbeitspsychologischer Studien (z. B. Neubach & Schmidt 2006) konnten zeigen, dass Selbstkontrollanforderungen beanspruchungswirksam sind. Ziel der vorliegenden Studie war es, diesen Untersuchungsansatz auszudifferenzieren und verschiedene Dimensionen der Selbstkontrolle zu operationalisieren. Auf Grundlage der Daten von Mitarbeitern einer Landesverwaltung wurden die Skalen „Impulskontrolle“, „Überwinden innerer Widerstände“ und „Ablenkungen widerstehen“ entwickelt und validiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Skalen faktorenanalytisch gut voneinander abgrenzbar sind und über zufrieden stellende psychometrische Kennwerte verfügen.

Praktische Relevanz

Die vorgestellten Skalen ermöglichen es, einen neuen potenziellen Belastungsaspekt bei der Arbeit – die arbeitsbedingte geforderte Selbstkontrolle – differenziert zu untersuchen. Dies scheint dringend geboten, da durch Effektivitäts- und Flexibilitätserfordernisse zunehmend mehr Personen solchen Kontrollanforderungen ausgesetzt sein dürften.
 


Ausgabe 2/2007

Das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Doppeltätigkeitsbelastung:
Alternsbedingte Leistungsunterschiede in Gefahrensituationen (Ausgabe 2/2007)

 
Autor: Gisa Aschersleben und Jochen Müsseler
 
Schlüsselwörter: Doppeltätigkeit, Kompatibilität, ältere Kraftfahrer
 
Zusammenfassung
 
Doppeltätigkeiten stellen insbesondere für ältere Kraftfahrer deutliche Belastungen dar. So muss beispielsweise ein Fahrzeugführer während des Fahrens zusätzliche Informationen (z. B. des Navigationssystems) aufnehmen und gegebenenfalls auf sie reagieren. Bei ungünstigen Verkehrsbedingungen ist dann mit Einbußen der Reaktionsfähigkeit auf kritische Verkehrssituationen zu rechnen. Die Belastungen hängen auch davon ab, ob die Zweitaufgabe zur auszuführenden Reaktion in der Erstaufgabe kompatible oder inkompatible Informationen bereitstellt. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wirksamkeit der Kompatibilitätsbeziehung  von der Bedeutung der Verkehrssituation und von der Richtung der auszuführenden Reaktion abhängt und nicht allein durch den Präsentationsort der reaktionsrelevanten Information determiniert wird.
 
Praktische Relevanz
 
Aus den Ergebnissen des Projekts werden Empfehlungen für die altersdifferen­zierte Gestaltung von Bedienelementen in Kraftfahrzeugen sowie Vorschläge für Trai­nings­konzepte für ältere Kraft­fahrer entwickelt werden.
[Volltext]
 


Wahrnehmung von Belastungen und Wohlbefinden bei unterschiedlichen Büroformen  (Ausgabe 2/2007)
 
Autor: Lukas Windlinger und Nina Zäch
 
Schlüsselwörter: Wohlbefinden, Arbeitsumgebung, Belastung, Bürogestaltung
 
Zusammenfassung
 
In der vorliegenden Untersuchung werden die Belastungen aus der Arbeitsumgebung in gross- und kleinräumigen Büros einander gegenübergestellt und der Zusammenhang zwischen Arbeitsumgebungsbelastungen und Wohlbefinden sowie sozialem Klima untersucht, wobei die Arbeitsbedingungen statistisch kontrolliert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommenen Belastungen durch Lärm und Ablenkungen in Grossraumbüros grösser sind als in kleinräumigen Büros. Keine entsprechenden Unterschiede zeigen sich jedoch im Wohlbefinden: bezüglich des Wohlbefindens unterscheiden sich die beiden Gruppen nicht. Bezüglich der Auswirkungen von gross- und kleinräumigen Büros auf das soziale Klima sind die Ergebnisse uneindeutig, zeigen aber in der Tendenz einen Vorteil für grossräumige Strukturen und deuten darauf hin, dass sich die Qualität sozialer Beziehungen möglicherweise in Abhängigkeit der räumlichen Struktur unterschiedlich entwickeln.
 
Praktische Relevanz
 
Die Gestaltung der Arbeitsumgebung in Büros hat Auswirkungen auf Wohlbefinden, soziales Klima und Zufriedenheit der Benutzer/innen. Die systematische Erhebung dieser Auswirkungen und die Kenntnis um die Wirkfaktoren und –grössen können zu einer makroergonomisch verbesserten Gestaltung von Büroumgebungen beitragen.
[Volltext]
 


Evaluation von Instrumenten zur Erhebung der Arbeitszufriedenheit  (Ausgabe 2/2007)
 
Autor: Yvonne Ferreira
 
Schlüsselwörter: Arbeitszufriedenheit, Arbeitszufriedenheitsmessung, Arbeitszufriedenheitskonzept
 
Zusammenfassung
 
Ausschlaggebend für die vorliegende Untersuchung war der gescheiterte Versuch, einen bereits bestehenden Fragebogen zur Erhebung der Arbeitszufriedenheit als valides Außenkriterium zur Entwicklung eines neuen Instruments heranzuziehen. Hierbei zeigte sich eine Instabilität der postulierten Faktoren. Die Recherche weiterer Instrumente zur Erhebung der Arbeitszufriedenheit brachte eine Fülle von Ergebnissen, die einer Kategorisierung unterzogen werden mussten, um Aussagen über deren Verwendbarkeit treffen zu können. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind Gegenstand dieses Beitrags.
 
Praktische Relevanz
 
Arbeitszufriedenheit ist ein populäres Konstrukt vor allem in der betrieblichen Praxis. Der Zusammenhang zwischen wirtschaftliche Faktoren, wie beispielsweise Qualität, Fehlzeiten und Leistung, werden postuliert.
[Volltext]
 


Lernkulturen und unterschiedliche Wahrnehmungen lernförderlicher Arbeitsbedingungen in fünf Unternehmen – Ergebnisse einer wissenschaftlicher Begleitforschung (Ausgabe 2/2007)
 
Autor: Erika Spieß, Ralph Woschée und Brigitte Geldermann
 
Schlüsselwörter: Lernkultur, Kompetenzentwicklung, lernförderliche Arbeitsbedingungen, Arbeitszufriedenheit
 
Zusammenfassung
 
Das Projekt „Neue Lernkultur in Unternehmen“ im Rahmen des BMBF-Programms „Lernkultur Kompetenzentwicklung – Lernen im Prozess der Arbeit (LiPA)“, begleitete von 01.01.2001 bis 31.12.2003 fünf Unternehmensprojekte zur Entwicklung personaler und organisationaler Kompetenzen. In diesem Kontext wurde eine dreimalige Befragung durchgeführt. Dem Projekt lagen theoretische Konzepte der Kompetenzentwicklung und des selbstorganisierten Lernens sowie der Lernkultur in Unternehmen zugrunde. Kern der Befragung bildeten die Fragebögen zu lernrelevanten Merkmalen der Arbeitsaufgabe (FLMA) und zum Lernen in der Arbeit (LIDA). Die empirischen Ergebnisse zeigten Unterschiede in den Lernkulturen und der subjektiv wahrgenommenen Lernförderlichkeit der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter durch Führungskräfte und Mitarbeiter. Dabei stuften die Mitarbeiter ihre Sicht der arbeitsförderlichen Lernbedingungen sowie der Kompetenzentwicklung ein, die Führungskräfte die ihrer Mitarbeiter. Die Bedingungen der Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter werden von ihnen selbst und von ihren Führungskräften zu jedem Befragungszeitpunkt signifikant unterschiedlich wahrgenommen, wobei stets die Führungskräfte diese Bedingungen der Mitarbeiter überschätzten. Arbeitszufriedenheit und das Lernen in der Arbeit sind in allen Unternehmen hoch korreliert.
 
Praktische Relevanz
 
Für die Praxis in Unternehmen bedeuten die Ergebnisse, dass die Schaffung einer guten Lernkultur für die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter von hoher Bedeutung ist. Änderungen der Lernkultur sind jedoch auch ein langwieriger Prozess, bei dem die Führungskräfte eine wichtige Rolle spielen und eine Vorbildfunktion haben. Es geht darum, Lernangebote zu entwickeln, die den Tätigkeitsspielraum erweitern sowie Vielfalt in den Anforderungen und Transparenz in den Abläufen zu fördern. Das Bieten von Partizipations- und Entwicklungsmöglichkeiten trägt gleichfalls zur Mitarbeiterzufriedenheit bei.
 


Der Eurem15-Indikator – Ein internationaler Vergleich der Employability mit Hilfe der EU-Arbeitskräfteerhebung  (Ausgabe 2/2007)
 
Autor: Gottfried Richenhagen
 


Demografischer Wandel in der Arbeitswelt – Internationale Vergleiche weisen den Weg  (Ausgabe 2/2007)
 
Autor: Gottfried Richenhagen
 


Ausgabe 3/2007

Zur Entwicklung der Arbeitsphysiologie und Ergonomie im deutschsprachigen Raum – Aufgaben und Ziele in Lehre und Forschung (Ausgabe 03/2007)

Autor: Helmut Strasser

Schlüsselwörter: Arbeitsphysiologie, Arbeitswissenschaft/Ergonomie, Physiologische Kosten

Zusammenfassung

Der Übersichtsartikel thematisiert nach einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung der Arbeitsphysiologie im deutschsprachigen Raum fundamentales, in der arbeitswissenschaftlichen Lehre unverzichtbares Gedankengut der Arbeitsphysiologie als der Basisdisziplin der Ergonomie. Neben diversen, elementaren physiologischen Funktionsprinzipien und Eigengesetzlichkeiten des Organismus wird an Beispielen auch auf Denkweisen eingegangen, die zur problem-adäquaten Beurteilung der Ergebnisse von Arbeitsanalysen unabdingbar sind. Danach werden – wiederum an Beispielen – die Aufgaben und Ziele arbeitsphysiologisch orientierter Forschungsmethoden aufgezeigt, die mit den erheblichen Veränderungen in der Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte heutzutage weniger auf die Objektivierung der Kreislaufbeanspruchung als den „Physiologischen Kosten“ abzielen, die der Gesamt-Organismus für ungünstig gestaltete physisch fordernde Arbeitsbedingungen zu bezahlen hat. Vielmehr steht die Ermittlung der „Physiologischen Kosten“ auf Organebene im Fokus arbeitsphysiologischer Messmethoden. Sowohl für die Konzeption von Grundlagenuntersuchungen als auch für die Beurteilung von Messergebnissen der Feldforschung wichtige Paradigmen, wie das Prinzip der gleichen Arbeit oder die Energieäquivalenz bzw. die Dosismaxime, werden an Beispielen verständlich gemacht. Zum Abschluss werden für die Zukunft wichtige Aufgabenfelder der Arbeitswissenschaft/Ergonomie angesprochen, wobei voraussichtlich die Simulationstechnik (mit durchaus arbeitsphysiologischen Bezügen) z. B. im Digital Modelling an Bedeutung gewinnen wird.

Praktische Relevanz

Zur Gestaltung nutzerfreundlicher Gebrauchsgüter und menschengerechter Arbeitsbedingungen muss spezifisches arbeitsphysiologisches Wissen um die „Human Factors“ als Zielvorgabe für die Anpassung technischer Gegebenheiten an den Menschen dienen. Das gilt z. B. für die Gestaltung Informationsgebender  und handgeführter Arbeitsmittel ebenso, wie für die anthropometrische Arbeitsplatzgestaltung. Arbeitsphysiologische Denkweisen und Paradigmen sind neben der Ausbildung kompetenter Ergonomen unverzichtbar für Forschungsansätze in der Grundlagenforschung und integrativen angewandten Feldforschung, wobei in der Analyse, Beurteilung und Gestaltung realer Arbeitsbedingungen ganzheitlichen Bedürfnissen des Menschen Rechnung getragen werden muss.
[Volltext]


Raum-Akustik für offene Bürolandschaften (Ausgabe 3/2007)

Autor: Helmut V. Fuchs

Schlüsselwörter: Offene Bürolandschaft, Lärmschutz, Schallabsorber, Schallschirm, Kommunikation, Großraum-Büro, Call Center

Zusammenfassung

Die Verdichtung der Arbeitsplätze in Großraum-Büros stößt an ergonomische Grenzen, weil der von ihren Nutzern selbst erzeugte Lärm unvermeidbar auf Pegel anschwillt, unter denen ihre Produktivität und Gesundheit leidet. Nach herkömmlicher Vorstellung wird versucht, mit Akustik-Decken und -Stellwänden die durch die starke Kommunikation im Raum erzeugten Geräusche bei den hohen Frequenzen zu bedämpfen. Dies widerspricht aber nicht nur den aktuellen Trends zur thermischen Aktivierung und optischen Transparenz aller Begrenzungsflächen. Es löst vor allem, wie an zahlreichen Beispielen gezeigt werden kann, das Problem nicht an seinen Wurzeln, d.h. bei den Schallquellen selbst. Nur wenn man durch einen gleichmäßig niedrigen Nachhall bis zu den tiefsten Frequenzen herunter für beste Sprachverständlichkeit sorgt, kann man akustische Behaglichkeit herstellen und den für konzentriertes geistiges Arbeiten unerlässlichen Lärmschutz erreichen. Mit neuartigen, stets breitbandig wirksamen, kompakten Akustik-Modulen und transparenten Schall-Schirmen lassen sich jetzt völlig offene Bürolandschaften optisch attraktiv und akustisch optimal gestalten. Nach der Auflösung eines alten raumakustischen Dilemmas können so bisher brach liegende Büro-Immobilien z.B. für Großraum-(Gruppen- und Team-)Büros mit nur 6 bis 12 m2 Grundfläche pro Mitarbeiter flexibel und kostengünstig revitalisiert und nachhaltig in ihrem Wert gesteigert werden – reizvolle neue Aspekte für Projektentwickler und Investoren in einem noch wachsenden Markt.

Praktische Relevanz

Der oft Ohren betäubende, von Nutzern selbst erzeugte Lärm in Dienstleistungszentren lässt sich durch neuartige Schall dämpfende und schirmende Glas-Systemwände mit integrierten, breitbandig wirksamen  Absorber-Modulen um mehr als 30 dB(A) senken – eine praktische Anleitung zur nachhaltigen Aufwertung vieler brach liegender Büro-Immobilien.
[Volltext]


Einfluss der Melkstandausstattung auf die Arbeitsbelastung des Melkers  (Ausgabe 3/2007)

Autor: Martina Jakob, Sandra Rose und Reiner Brunsch

Schlüsselwörter: Arbeitsbelastung, Beanspruchung, Melker, Beschwerden am Muskelskelettsystem, Bewegungsanalyse, Körperhaltungsanalyse

Zusammenfassung

Eine aktuelle Analyse von Arbeitsunfähigkeitsdaten zeigt vor allem bei Melkerinnen eine Häufung degenerativer Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Dies steht im Gegensatz zum eigentlich durch technische Weiterentwicklung reduzierten Belastungsprofil in modernen Melkständen. Daher wurden Körperhaltungen und Expositionszeiten für zwei unterschiedliche Gruppenmelkstandtypen mit einem Bewegungsanalysesystem erfasst. Die Ergebnisse zeigen im Bereich der oberen Extremitäten Köperhaltungen im nach DIN EN 1005-4 bedingt akzeptablen Bereich. Die Körperhaltung ist personenspezifisch und abhängig von der Körpergröße.

Praktische Relevanz

Arbeitsgestalterische Maßnahmen zur Beanspruchungsprävention für den Beruf Melker setzen die Kenntnis über die Variation in der Arbeitsausführung voraus. Die Messergebnisse sollen einen Beitrag dazu liefern, Gestaltungsrichtlinien für ergonomische Melkstandkonstruktionen und die Anpassung technischer Hilfsmittel zur körperlichen Entlastung zu erarbeiten.
[Volltext]


Benutzerverhalten und Benutzerzustand in Abhängigkeit von der Vorhersehbarkeit systembedingter Wartezeiten  (Ausgabe 3/2007)

Autor: Werner Kuhmann, Florian Schaefer

Schlüsselwörter: System-Response-Zeiten, Vorhersehbarkeit des Arbeitsflusses, Benutzerverhalten, Benutzerzustand, Mensch-Computer-Interaktion

Zusammenfassung

Bei der Bearbeitung einfacher Aufgaben durch unerfahrene Benutzer wurde die Dauer von Wartezeiten zwischen den Aufgaben so variiert, dass deren Dauer entweder an Aufgabenmerkmale gekoppelt und damit vorhersehbar, oder aber zufällig verteilt und damit nicht vorhersehbar war. Die innere Repräsentation der Wartezeiten bei den Benutzern wurde mit Stop-Reaktions-Proben bei simulierten Systemblockaden erfasst. Es zeigte sich, dass vorhersehbare Wartezeiten sich in den Reaktionszeiten widerspiegelten, während bei Nichtvorhersehbarkeit diese mit der längsten Wartezeit korrespondierten.

Praktische Relevanz

Bei der Entscheidung über den Einsatz von Wartezeit-Anzeigen ist zu berücksichtigen ob die zu erwartenden Zeiten grundsätzlich aufgrund von Regelhaftigkeiten berechenbar oder ob sie aufgrund externer Einflüsse unkalkulierbar sind. Es konnte gezeigt werden, dass Benutzer im ersten Fall relativ schnell das Zeitverhalten des System erkennen können und ihr Verhalten entsprechend optimieren. Eine Anzeige bringt in diesem Fall keinen zusätzlichen Gewinn mehr oder irritiert die Nutzer sogar. Im zweiten Fall ist eine Anzeige der zu erwartenden Zeit aufgrund der Ungenauigkeiten ohnehin wenig hilfreich. Statusanzeigen über den aktuellen Prozessfortschritt sind deswegen generell vorzuziehen.


Förderung von Veränderungsprozessen bei einer Betriebskrankenkasse durch effizientes Teammanagement (Ausgabe 3/2007)

Autor: Stefan Beyer, Hans-Jörg Gittler, Barbara Neubach, Klaus-Helmut Schmidt

Schlüsselwörter: Krankenkassen, Organisationsentwicklung, Teamarbeit, Produktivität von Teams, Partizipatives Produktivitätsmanagement

Zusammenfassung:

Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie die BAHN-BKK als eine der größten Betriebskrankenkassen in einem mehrstufigen Organisationsentwicklungsprozess in ihren Regionalgeschäftsstellen Teamstrukturen eingeführt hat. Neben der Schaffung leistungsförderlicher Rahmenbedingungen und der Unterstützung der Teamentwicklung durch gezielte Trainingsmaßnahmen stand dabei die Implementierung des Managementsystems PPM (Partizipatives Produktivitätsmanagement) im Vordergrund. Durch die Festlegung von Pilotbereichen, den Einsatz von Delegierten bei der Entwicklung und die schrittweise Einführung von PPM in den Standorten konnte wesentlich dazu beigetragen werden, dass im Rahmen des Organisationsentwicklungsprozesses die Ressourcen der Entscheidungsträger und der Projektbeteiligten geschont und Akzeptanzbarrieren beseitigt wurden.

Praktische Relevanz:

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass durch eine gezielte Maßnahmenfolge in einem Organisationsentwicklungsprojekt die Basis für eine effektive und effiziente Teamarbeit geschaffen werden kann. Das zur Unterstützung der Teamprozesse eingeführte Managementsystem PPM stellt ein geeignetes System zur Leistungsmessung, systematischen Leistungsrückmeldung und Zielvereinbarung dar. Durch den Einsatz von PPM kann sichergestellt werden, dass die übergreifenden Unternehmensziele in Teamhandlungen umgesetzt sowie die Stabilität und Leistungsfähigkeit der Teamprozesse verbessert werden. Hierdurch wird nicht nur eine hohe Produktivität bei der Bewältigung der Teamaufgabe erreicht, sondern auch ein Klima des Lernens, der Entwicklung und der Innovation geschaffen.
 
 


Ausgabe 4/2007

Kontinuierliche Kopfgesten – eine alternative Eingabeform für menübasierte Informationssysteme? (Ausgabe 04/2007)
 
Autor: Claus Marberger und Michael Kondzior
 
Schlüsselwörter: Benutzerschnittstelle, Gestensteuerung, Kopforientierung, Kopfbewegung, Multifunktions-Stellteil, Menüsysteme
 
Zusammenfassung
 
Im Rahmen einer experimentellen Untersuchung wurde ein kopfgestenbasiertes Bedienkonzept für Menüsysteme im Fahrzeug mit einem konventionellen, auf einem Drehdrücksteller basierten Bedienkonzept verglichen. Die Evaluierung fand im Fahrsimulator unter Berücksichtigung objektiver Performanzkriterien sowie subjektiver Variablen statt. Die Ergebnisse zeigen keinen eindeutigen Vorteil der untersuchten kopfgestenbasierten Eingabemethode.
 
Praktische Relevanz
 
Die Verwendung eines zentralen Drehdrückstellers zur Steuerung von Menüsystemen im Fahrzeug scheint sich bei vielen Automobilherstellern durchzusetzen. Dabei weist diese Eingabeform aus ergonomischen Gesichtspunkten eindeutige Schwachpunkte auf. Es sollten daher alternative Bedienkonzepte entwickelt und getestet werden, um eine komfortablere und sicherere Nutzung der Systeme im Fahrzeug – besonders während der Fahrt – zu gewährleisten.
Volltext
 


Beidäugige Koordination in Sehbedingungen von Head-up-Displays in Kraftfahrzeugen (Ausgabe 4/2007)
 
Autor: Wilhelm Bernhard Kloke, Wolfgang Jaschinski und Gerhard Rinkenauer
 
Schlüsselwörter: Blickbewegungen, Head-up-Display, Vergenz
 
Zusammenfassung
 
Bei der Gestaltung von Instrumenten in Straßenfahrzeugen als Head-up-Display werden die Informationen an anderen Sehentfernungen als bei konventionellen Anzeigeinstrumenten angeboten. Dadurch werden die Anforderungen an die binokulare Koordination gegenüber der herkömmlichen Gestaltung verändert. Es wurde ein Laborexperiment ausgeführt, bei dem die Auswirkungen der unterschiedlichen Sehentfernungen und ihr Zusammenwirken mit unterschiedlichen Anzeigepositionen untersucht werden. Variiert man die vertikale Position des Head-up-Displays, so hat dies einen statistisch signifikanten Einfluss auf die maximale Vergenzgeschwindigkeit; die Größe des Effekts ist jedoch zu gering, um zu ergonomisch vorrangigen Gestaltungshinweisen Anlass zu geben. Eine herkömmliche Anzeige stellt zwar eine höhere Vergenzanforderung, die aber auch eine höhere Vergenzgeschwindigkeit bewirkt als die Situation eines Head-up- Displays.
 
Praktische Relevanz
 
Die naheliegende Vermutung, dass in der geringeren Vergenzanforderung ein entscheidender Vorteil der Gestaltung der Geschwindigkeitsanzeige als HUD liegen könnte, kann nicht belegt werden.
Volltext
 


Bewertung mobiler Displays zur Darstellung von Karten für geografische Orientierungsaufgaben (Ausgabe 4/2007)
 
Autor:
Claudius Pfendler
 
Schlüsselwörter: Head-Mounted Display, Beanspruchung, Simulatorkrankheit, Visuelle Ermüdung, Nebenaufgabe
 
Zusammenfassung
 
Zwei Head-Mounted Displays (HMDs) und ein Hand-Held Display (HHD) mit elektronischen Karten wurden in einer Simulation bei einer geografischen Orientierungsaufgabe in Bezug auf subjektive und objektive Variablen miteinander verglichen. Im Allgemeinen wurden beim LCD-HMD die höchsten Leistungen und beim HHD die günstigsten subjektiven Bewertungen beobachtet. Die Unterschiede sind allerdings nicht signifikant.
 
Praktische Relevanz
 
Die Untersuchung soll praktische Empfehlungen für die Verwendung von mobilen elektronischen Displays bei geografischen Orientierungsaufgaben geben, jedoch weist keines der untersuchten Displays eindeutige Vorteile auf. Tendenziell wird empfohlen, wenn die Leistung optimiert werden soll, eher konventionelle HMDs zu verwenden, und wenn die Beanspruchung optimiert werden soll, eher HHDs zu benutzen.
Volltext
 


Videoanalyse der Schläfrigkeit von Fahrern (Ausgabe 4/2007)
 
Autor: Axel Muttray, Lorenz Hagenmeyer, Bastian Unold, Jean-Baptist du Prel und Britta Geißler
 
Schlüsselwörter:  Videoanalyse, Schläfrigkeit, Fahrer
 
Zusammenfassung
 
Von Wierwille und Ellsworth (1994) wurde ein Verfahren zur Einschätzung von Fahrerschläfrigkeit anhand von Videoaufnahmen vorgeschlagen. Wir sind der Frage nachgegangen, ob die Methode in der Praxis praktikabel ist und ob eventuell Zeit sparendere Alternativen vergleichbare Ergebnisse liefern. Nach Präzisierungen der von Wierwille publizierten Deskriptoren von Schläfrigkeit wurden Videoaufnahmen von 6 realen Busfahrten sowie 6 Simulatorfahrten nach Schlafentzug von einem trainierten Bewerter anhand einer Ordinalskala von 0 bis 4 mit Intervallen von 0,25 mit 3 Verfahren beurteilt. Angewendet wurden eine modifizierte Form nach Wierwille (Goldstandard, A1), ein Algorithmus (A2) in Anlehnung an Wylie (1998) mit Segmenten von 5 Min. Dauer und Überspringen von 25 Min. bei einem Score S<1, sowie eine Analyse (A3) mit Betrachtung aller Segmente mit doppelter Filmgeschwindigkeit und Auswertung bei normaler Geschwindigkeit bei einem vermuteten Score S 1. Kappa betrug 0,67 für A1/A2 und 0,69 für A1/A3. Bland-Altmann-Diagramme zeigten auch eine gute Übereinstimmung sowohl für die Methoden A1/A2 als auch für A1/A3. Für die weitere Validierung des Verfahrens sind Untersuchungen mit einer größeren Fallzahl und zur Inter-Rater- Variabilität sinnvoll.
 
Praktische Relevanz
 
Fahrerschläfrigkeit ist eine wesentliche Unfallursache. Die Videoanalyse ist ein Verfahren, mit dem Fahrerschläfrigkeit beurteilt werden kann. Die vorgestellte Studie ist ein erster Schritt zur Validierung der Methode, mittelfristig kann das Verfahren zu einer verbesserten Unfallprävention beitragen.
 


Bewertung der körperlichen Belastungen am Arbeitsplatz mit dem IADBkB® im Rahmen des ERA1-Tarifwerks (Ausgabe 4/2007)
 
Autor: Kazem Ghezel-Ahmadi, Karlheinz Schaub
 


Ergonomische Abläufe bei einem Just in Time Automobilzulieferer Erfahrungsbericht zur Neuplanung und Optimierung einer Fertigungslinie für die Montage von Türseitenverkleidungen (Ausgabe 4/2007)
 
Autor :
Hans Ammer, Torben Englisch
 


Proprioceptive derivation –Eine Methode zur Beurteilung von Arbeitsmitteln (Ausgabe 4/2007)
 
Autor : Wolf Neddermeyer