TITEL, ZUSAMMENFASSUNGEN, AUTOREN UND SCHLÜSSELWÖRTER
DER BEITRÄGE AB AUSGABE 1/2001
Ausgabe 1/2001

Ausgabe 2/2001

Ausgabe 3/2001

Ausgabe 4/2001

 

Zur Abhängigkeit der Sitzübertragungsfunktionen und -faktoren von Versuchsbedingungen und Frequenzbewertungen (Ausgabe 1/2001)

Autoren: Barbara Hinz, Gerhard Menzel, Helmut Seidel, Ralph Blüthner

Schlüsselwörter: Ganzkörperschwingungen, Sitzübertragungsfunktion, Sitzübertragungsfaktor, Frequenzbewertung, individuelle Variabilität, Anthropometrie

Zusammenfassung: Im Ergebnis einer experimentellen Studie werden die Einflüsse von Expositionsbedingungen, Haltungen und verwendetem Sitztyp auf Parameter der  Sitzübertragungsfunktion und die Sitzübertragungsfaktoren varianzanalytisch untersucht.
Die Beziehung zwischen diesen Parametern und den anthropometrischen Daten der Versuchspersonen wird mit multiplen linearen Regressionsanalysen getestet. Die Auswirkungen verschiedener Frequenzbewertungen gemäß BS 6847 (1987), ISO 2631 (1985), ISO 2631 (1997) auf die Sitzübertragungsfaktoren werden aufgezeigt und im Zusammenhang mit der interindividuellen Variabilität sowie den zulässigen Werten dieser Sitzübertragungsfaktoren im Rahmen von Sitzprüfungen diskutiert. Um für die in Sitzprüfungsstandards festgelegten zulässigen Werte bei einer veränderten Frequenzbewertung gleiche Ergebnisse für technisch unveränderte Sitze zu erhalten, sollten die zulässigen Werte unter diesem Aspekt kritisch überprüft und korrigiert werden.

 

Zur Variabilität der Impedanz in Abhängigkeit von Intensität, Haltung und Körpermasse (Ausgabe 1/2001)

Autoren: Barbara Hinz, Helmut Seidel, Gerhard Menzel, Ralph Blüthner

Schlüsselwörter: Ganzkörperschwingungen, Impedanz, Nichtlinearität, Intensität, Haltung, individuelle Variabilität

Zusammenfassung: Die Gestaltung von Arbeitsplätzen mit Einwirkung von Ganzkörperschwingungen basiert häufig auf Mittelwerten der Impedanz des sitzenden Menschen unter der Annahme eines linearen Schwingverhaltens. In einer experimentellen Studie wurden die Einflüsse von Intensität, Haltung und Körpermasse auf die Impedanz und ihre Variabilität untersucht. Die Mittelwerte der Impedanz stimmen grundsätzlich mit den Ergebnissen anderer Autoren sowie dem Stand der Normung überein, beschreiben jedoch ein System mit einer  Dämpfung, die höher als im Einzelfall ist. Die Körpermasse ist nur unterhalb 6-8 Hz als Bezugsgröße für eine Normierung geeignet, mit der die Variabilität reduziert werden kann. Als Ausdruck nichtlinearen Schwingverhaltens nehmen die Maxima der Beträge der Impedanz und ihre Frequenzlage mit zunehmender Intensität ab - in aufrechter und lockerer Fahrerhaltung mehr als in vorgeneigter Haltung. Interindividuelle Variabilität und nichtlineares Schwingverhalten sollten bei der Entwicklung von Modellen ebenso Berücksichtigung finden wie bei  der Entwicklung und Beurteilung von schwingungsdämpfenden Sitzen.

 

Analyse von Spurwechselvorgängen im Verkehr (Ausgabe 1/2001)

Autoren: Wolfgang Fastenmeier, Jürgen Hinderer, Ulf Lehnig, Herbert Gstalter

Schlüsselwörter: Merkmale von Spurwechselvorgängen, Fahrerassistenzsysteme, Verkehrs- und Fahrersituation, Time-to-collision, Kritische Zeitlücken

Zusammenfassung: Von der Entwicklung von "Spurwechselassistenten" verspricht man sich insbesondere eine Entlastung des Fahrers und somit eine Erhöhung der Sicherheit in Spurwechselsituationen. Die Entwicklung einer solchen komplexen Funktionalität erfordert zunächst eine ausführliche Analyse- und Spezifikationsphase, um die verkehrlichen, fahrzeug- und systemtechnischen Voraussetzungen für den Einsatz solcher Systeme zu klären. Im folgenden Beitrag werden grundlegende Aspekte von Spurwechselsituationen beleuchtet und in den Kontext der Entwicklung eines Spurwechselassistenten gestellt. Zu diesem Zweck wurde in einem iterativen Prozess ein Klassifikationssystem für Spurwechselvorgänge entwickelt. In umfangreichen Verkehrsbeobachtungen auf Autobahnen, Landstraßen sowie Stadtstraßen mit einem instrumentierten Messfahrzeug wurden dabei die  wesentlichen Merkmale der definierten Spurwechselvorgänge sowie ihr sicherheitskritisches Potential ermittelt.
Die Darstellung dieses Beitrags beschränkt sich auf Spurwechselsituationen auf Autobahnen.

 

Unterstützung des Entwurfsdenkens (Ausgabe 1/2001)

Autoren: Pierre Sachse, Sven Leinert, Winfried Hacker

Schlüsselwörter: Entwurfsdenken, Computerunterstütztes Konstruieren, Skizzieren, Virtuelle Realität.

Zusammenfassung: Gegenstand der Studie ist die Unterstützung des Entwurfsdenkens (design problem solving). Im Rahmen einer experimentellen Untersuchung mit 76 Studierenden vorwiegend ingenieurwissenschaftlicher Fachbereiche fungierten als gruppenbildende unabhängige Variablen bei der Konstruktion einer Antriebsvorrichtung der Gebrauch digitaler Arbeitsmittel (CAD bzw. VR) entweder mit oder ohne Aufforderung zum vorherigen Skizzieren der Lösungsideen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein zusätzliches Skizzieren zu einer signifikanten Verringerung der Gesamtanzahl der Lösungsschritte, insbesondere redundanter Wiederholungs-, korrigierender und testender Schritte, führt. Trotz einer zusätzlichen Skizzierzeit ändert sich dabei die Gesamtbearbeitungszeit nicht. Ausgehend von diesen Befunden werden Möglichkeiten einer Kombination von umfassenden sinnlichen Erfahrungen durch reales Skizzieren und gegenständliches Modellieren bei gleichzeitiger Realisierung einer auch datentechnisch geschlossenen Informationskette diskutiert.

 

Erleben von Rollenambiguität bei Leiharbeitnehmern (Ausgabe 1/2001)

Autoren: Daniel Sodenkamp, Klaus-Helmut Schmidt

Schlüsselwörter: Leiharbeit, Facetten der Rollenambiguität bei der Arbeit, Informationsversorgung, Leistungsrückmeldung, Arbeitszufriedenheit, Gruppenkohäsion

Zusammenfassung: Die vorliegende Studie vergleicht das Ausmaß erlebter Rollenambiguität bei der Arbeit zwischen Stammbeschäftigten (n = 74) und Leiharbeitnehmern (n = 40) desselben Betriebes. Dabei werden drei Facetten von Rollenambiguität unterschieden: die erlebte Unsicherheit über die einzusetzenden Methoden zur Arbeitserledigung, die Unsicherheit über die zeitliche Strukturierung von Arbeitsabläufen und die Unsicherheit über die zu erfüllenden Leistungskriterien. Es kann gezeigt werden, dass in allen drei Facetten Leiharbeitnehmer signifikant mehr Unsicherheit erleben als Stammbeschäftigte.

Zur Prüfung der Frage, ob die gefundenen Unterschiede auf den Arbeitnehmer-Status selbst zurückgehen, wurden hierarchische Regressionsanalysen durchgeführt. Um mögliche Drittvariableneinflüsse zu kontrollieren, wurden biografische Angaben sowie Skalen zur Informationsversorgung, Leistungsrückmeldung, Gruppenkohäsion und zur allgemeinen und kontextbezogenen Arbeitszufriedenheit in den Untersuchungsansatz einbezogen. Dabei zeigte sich, dass die Unterschiede in der erlebten Rollenambiguität keineswegs Folge des jeweiligen Arbeitnehmer- tatus sind. Sie sind jedoch auch nur teilweise auf die berücksichtigten Korrelate des Arbeitnehmer-Status zurückzuführen.

 

Diagnostizität und Sensitivität von Beanspruchungsmessverfahren (Ausgabe 1/2001)

Autor: Martin Schütte

Schlüsselwörter: Diagnostizität, Sensitivität, Anstrengungsskala, AGARD-Stres-Batterie, Generalisierbarkeitstheorie

Zusammenfassung: Zur Erfassung informatorisch-mentaler, also psychischer Anforderungen werden Befragungsinstrumente standardmäßig eingesetzt. Allerdings macht die Auswahl einer konkret auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmten Methode bisher Schwierigkeiten, da Angaben zum Indikationsbereich der Verfahren weitgehend fehlen, über den jedoch zwei Kriterien - nämlich die sogenannte Diagnostizität und Sensitivität - Auskunft geben können.
Als sensitiv gilt ein Messinstrument dann, wenn es zwischen unterschiedlichen Belastungsniveaus zu differenzieren erlaubt und als diagnostisch, wenn es auf verschiedene Belastungsarten empfindlich anspricht. Die Ermittlung beider Merkmale erfolgte in der vorliegenden Untersuchung beispielhaft für die sogenannte Anstrengungsskala. Zur Herstellung unterschiedlicher, in ihrer Art und Höhe voneinander abweichender Belastungsbedingungen wurde dabei die sogenannte AGARD-Stres-Batterie eingesetzt. Die basierend auf der Generalisierbarkeitstheorie vorgenommene Auswertung der so erhaltenen Daten belegt, dass die Anstrengungsskala wohl als sensitiv, nicht aber als diagnostisch gelten kann.  

Emotion und Arbeit: Zum Stand der Dinge (Ausgabe 1/2001)

Autor: Jürgen Wegge

Schlüsselwörter: Emotion, Stimmung, Arbeit, Motivation, Arbeitszufriedenheit, Emotionsmanagement

Zusammenfassung: Arbeit bietet ohne Frage vielfältige Gelegenheiten, verschiedenste Emotionen zu erleben, z.B. Langeweile oder Interesse bei der Ausführung von Tätigkeiten, Scham und Stolz über eigene Leistungen sowie Liebe, Ärger, Eifersucht, Dankbarkeit und Haß hinsichtlich Kollegen, Kunden, Patienten oder Vorgesetzten. Was Emotionen und auch Stimmungen bei der Arbeit eigentlich hervorruft und welche Wirkungen von ihnen ausgehen, ist in den letzten Jahren intensiv untersucht worden. Hierbei hat sich gezeigt, dass die genauere Analyse menschlicher Emotionen und Stimmungen bei der Arbeit zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Man kann z.B. Phänomene wie Hilfeverhalten, Fluktuation und Leistungsveränderungen oft besser erklären als mit klassischen Emotions- oder Motivationsindikatoren (z.B. Arbeitszufriedenheit). Das wesentliche Anliegen dieses Beitrages ist daher, auf die zahlreichen neuen Studien, einige neue Forschungsinstrumente und auch auf theoretische Fortschritte in diesem Bereich aufmerksam zu machen. Dies ist auch deshalb geboten, weil Emotion und Arbeit auf sehr vielfältige Weise miteinander verknüpft sind und die Gestaltung von Arbeit demnach auch als Management von Emotionen begriffen werden kann. Drei Prinzipien, nach  denen ein organisationales Emotionsmanagement auszurichten ist, werden abschließend zur Diskussion gestellt.


Ausgabe 2/2001

Nahtlose Integration von Virtueller Realität in gewohnte Arbeitsplätze (Ausgabe 2/2001)

Autoren: Authors: Oliver Bimber, L. Miguel Encarnação und André Stork

Stichworte: Virtuelle Realität, Erweiterte Realität, Benutzer-Interaktion, < Arbeitsplatz der Zukunft

Zusammenfassung: Unter Verwendung von Virtueller Realität (VR) und der damit verbundenen neuartigen Technologie, entwickeln sich computergestützte Umgebungen eindeutig zu einer Hauptkomponente von zukünftigen Arbeitsplätzen. Dank einiger technologischen Entwicklungen innerhalb der letzten Jahre, stellte sich VR als eine praktisch einsetzbare Möglichkeit für viele Anwendungsbereiche heraus. In diesem Artikel wollen wir einige Ideen, technologische Konzepte und aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen, die eine Nahtlose Integration von VR in eine gewohnte Arbeitsumgebung ermöglichen sollen, und somit zu einer sukzessiven Wandlung dieser Umgebungen zu high-tech Arbeitsplätzen beitragen.
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Lernförderliche Gestaltung von technischen Systemen als Grundlage der Benutzungsfreundlichkeit (Ausgabe 2/2001)

Autor: Georg Geiser

Schlüsselwörter: Lernen und Benutzen, Lernziele, Lernvoraussetzungen, lernförderliche Gestaltung

Zusammenfassung: Für die erfolgreiche Benutzung von technischen Systemen ist durch vorbereitendes und begleitendes Lernen erworbene Handlungskompetenz notwendig.
Die benutzerorientierte Gestaltung dieses Lernprozesses ist eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen des Ziels der Benutzungsfreundlichkeit von technischen Systemen. Zunächst wird das Lernen für den Umgang mit technischen Systemen anhand von Lernzielen, -inhalten und -zugängen analysiert. Danach werden die Leistungsvoraussetzungen für das Lernen erörtert, bei denen sich in sachlicher und menschlicher Hinsicht zahlreiche Gesichtspunkte für die Gestaltung der Lernbedingungen ergeben. Davon ausgehend wird für die lernförderliche Gestaltung von technischen Systemen eine Vorgehensweise vorgeschlagen. Ferner werden Anregungen für Gestaltungsformen der Mensch-Maschine-Interaktion gegeben, die einen an die Bedürfnisse des Benutzers anpassbaren Lernaufwand ermöglichen. Hier wird insbesondere auf die Unterschiede der Ziele und Inhalte eingegangen, die den Lernprozess unterschiedlicher Benutzer kennzeichnen.

 

Neue Benutzungsschnittstellen für die Unterstützung von Arbeits- und Freizeit-Communities (Ausgabe 2/2001)

Autoren: Michael Koch, Dave Snowdon und Antonietta Grasso

Schlüsselwörter: Informationssysteme, Wissensmanagement, Community-Unterstützung, Benutzungsschnittstellen

Zusammenfassung: Die Nutzung von vernetzten Rechnern zur Unterstützung von Arbeitsgruppen sowie zur  Unterstützung von Communities in Arbeitsumgebungen oder in Freizeitumgebungen stößt sehr schnell an die Grenzen des Machbaren, wenn es darauf ankommt, eine möglichst große Reichweite der Informationssysteme ohne besondere organisatorische Maßnahmen sicherzustellen. Eine mögliche Lösung des Problems ist die Ausdehnung der Reich-weite durch neuartige Benutzungsschnittstellen.
In diesem Beitrag stellen wir die Idee vor, für Wissensmanagement-Systeme eine Kombination von Papier- enutzungsschnittstellen und großen Bildschirmwänden (CommunityWalls) zu nutzen. Wir präsentieren dazu die Ergebnisse des von der Europäischen Union geförderten Projektes Campiello. Es wird vorgestellt, wie die angesprochene Kombination von Benutzungsschnittstellen sowohl im Freizeitbereich als auch im Arbeitsumfeld nutzbringend eingesetzt werden kann.

 

Bilder als Kommunikationsschnittstelle - Zur Rolle der Visualisierung in Organisationen (Ausgabe 2/2001)

Autor: Kathrin M. Möslein

Schlüsselwörter: Visualisierung, Bildkommunikation, Informationslandkarten, organisatorischer Wandel

Zusammenfassung: Vor dem Hintergrund der Medienentwicklung wird heute von zahlreichen Wissenschaftlern ganz unterschiedlicher Disziplinen eine "Revolution der Bilder" - ein relativer Bedeutungsverlust der Wort- und Zahlenkommunikation zugunsten der Bildkommunikation - konstatiert und mit faszinierenden neuen Forschungsfragestellungen in Verbindung gebracht.
Diese Fragestellungen beziehen sich auf die Entwicklung der menschlichen Kommunikation, die Art, wie Menschen lernen, wie sie Wissen aufnehmen, entwickeln, verbreiten und verwerten, auf die Möglichkeiten der Wissensorganisation und der Organisation gemeinschaftlicher Aufgabenbewältigung, auf die Entwicklungsperspektiven der Koordination in verteilten Handlungszusammenhängen, aber auch auf übergreifende Tendenzen der Gesellschaftsentwicklung unter dem Einfluss veränderter Kommunikationspräferenzen.
Der vorliegende Beitrag versucht, die grundlegenden Potentiale der Visualisierung als Kommunikationsschnittstelle in Organisationen deutlich zu machen. Dazu sind zunächst, ausgehend von den Wurzeln der Entwicklungsgeschichte visueller Kommunikation Triebkräfte und Barrieren einer verstärkten Bildorientierung abzustecken und Zukunftsperspektiven der Visualisierung aufzuzeigen (Abschnitt 2). Vor diesem entwicklungsgeschichtlichen Hintergrund werden in Abschnitt 3 Bedeutungsschwerpunkte der Visualisierung für die organisatorische Kommunikation auf operativer, strategischer wie normativer Ebene herausgearbeitet.
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Die Entwicklung von User Interfaces als arbeitswissenschaftlicher Prozess und seine Unterstützung durch Software - Tools (Ausgabe 2/2001)

Autoren: Hartmut Wandke, Richard Oed, Eduard Metzker, Markus van Ballegooy und Julia Nitschke

Schlüsselwörter: Benutzungsschnittstelle, Assistenzsysteme, Benutzbarkeit, Entwicklungsprozess

Zusammenfassung: In einem BMBF-Leitprojekt zur Mensch-Technik Interaktion in der Wissensgesellschaft - Elektronische Multimediale Bedien- und Service-Assistenz (EMBASSI) - werden intranet-basierte Software-Tools entwickelt, die den Entwicklern von Assistenzsystemen und anderen interaktiven Systemen helfen sollen,  erfolgreich ein aufgaben-und benutzerorientiertes Vorgehen zu praktizieren. Es wird der aktuelle Stand bei der Entwicklung von zwei Komponenten beschrieben: ProUSE unterstützt Organisationen, die an der Entwicklung von User Interfaces beteiligt sind, bei der Analyse, der Spezifikation, dem Entwurf, der Gestaltung, der Bewertung und Entwicklung von Benutzungsoberflächen und Dialogsystemen. GUIDEAS ist ein präskriptives Vorgehensmodell zur Entwicklung von Assistenzsystemen. Die Grundidee beider Komponenten besteht darin, den Entwicklern von User Interfaces im allgemeinen und von EMBASSI-typischen Assistenzsystemen im speziellen arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse in Form von hypermedial aufbereiteten Informationstexten, Datenbankeninhalten, Erfahrungsberichten, Methoden, Tools & Templates u. a. zur Verfügung zu stellen und ihnen zugleich eine arbeitswissenschaftlich orientierte Vorgehensweise vorzuschlagen.
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Seitenkonzept zur Kommunikationsergonomischen Darstellung von objektorientierten Unternehmensdaten (Ausgabe 2/2001)

Autoren: Gert Zülch, Sasche Stowasser und Volker Keller

Schlüsselwörter: Kommunikationsergonomie, Benutzungsfreundlichkeit, Benutzungsoberfläche, Objektorientierung, Evaluation

Zusammenfassung: Die übersichtliche Darstellung komplexer objektorientierter Datenstrukturen und die Reduzierung der damit einhergehenden Informationsflut für die Benutzer ist Ziel eines Teilprojektes im  Sonderforschungsbereich 346 "Rechnerintegrierte Konstruktion und Fertigung von Bauteilen". Zu diesem Zweck wurden auf Basis experimenteller Untersuchungen kommunikationsergonomisch günstige Benutzungsschnittstellen zur Handhabung, Navigation und Bearbeitung objektorientierter Datenbestände entwickelt. Dabei wurden unterschiedliche Darstellungsweisen mit Hilfe der Blickregistrierung, des Keystroke- ecordings und der Verhaltensbeobachtung miteinander verglichen. Die Untersuchung unterteilte sich dazu in zwei grundsätzlich Teilversuche. Im ersten Teilversuch ging es primär um unterschiedliche Formen der Strukturierung von Informationen. Es zeigte sich, dass eine globale, allumfassende Visualisierung der Informationen wenig sinnvoll ist. Deshalb sollten für vorher klassifizierte Benutzergruppen speziell auf deren Informationsbedarf und  Arbeitsbereich abgestellte Sichten verwendet werden. Der zweite Teilversuch beschäftigte sich mit dem Vergleich von mehrdimensionaler Darstellung und von Fenstertechnik. Hierbei stellte sich heraus, dass eine dreidimensionale Darstellung Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Repräsentation haben kann.


Ausgabe 3/2001

Wirbelsäulenbelastung bei Ausgewählten Tragetätigkeiten (Ausgabe 3/2001)

Autoren: Claus Jordan, Matthias Jäger, Andreas Theilmeier, Alwin Luttmann

Stichworte: Tragen, Belastung der Lendenwirbelsäule, Biomechanik, Bodenreaktionskräfte, Dynamikeffekte

Zusammenfassung: Das Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung der Wirbelsäulenbelastung beim Tragen von Lasten auf der Schulter und vor dem Körper. Mit Hilfe einer in einen Laufsteg integrierten Kraftmessplattform wurden die Bodenreaktionskräfte für die Tätigkeiten "Tragen auf der Schulter" und "Tragen vor dem Körper", die jeweils mit verschiedenen Lastgewichten und verschiedenen Ausführungsgeschwindigkeiten durchgeführt wurden, gemessen. Die so gewonnenen Daten wurden unter Berücksichtigung der bei den Messungen ermittelten dynamischen Effekte beim Tragen einer Last (im Gegensatz zum statischen Halten) für biomechanische Modellrechnungen zur Gewinnung von Kennzahlen der Wirbelsäulenbelastung genutzt. Die Ergebnisse dieser Berechnungen verdeutlichen eine Abhängigkeit der Druckkraft auf die Bandscheibe L5-S1 - als eine der wichtigsten Kennwerte der Wirbelsäulenbelastung - von der Höhe des Lastgewichts und der Höhe der Gehgeschwindigkeit. Mit steigendem Lastgewicht und erhöhter Gehgeschwindigkeit nimmt die Bandscheibenkompression für beide Tragearten zu; lediglich beim Tragen schwerer Lasten vor dem Körper mit hoher Gehgeschwindigkeit zeigen sich differierende Effekte.
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Simulation der Druckkräfte in den Beingelenken und der Wirbelsäule bei praxisnahen Schwingungsbelastungen mit Hilfe eines biomechanischen Modells (Ausgabe 3/2001)

Autor: Martin Fritz

Stichworte: Druckkräfte, Modell, Schwingungsbelastung, Übertragungsfunktionen

Zusammenfassung: Bei Schwingungsbelastung des stehenden oder sitzenden Menschen setzen sich die in den Beingelenken und der Wirbelsäule übertragenen Druckkräfte zusammen aus einem statischen und einem zyklischen Kraftanteil. Da diese Kräfte nur mit Einschränkungen gemessen werden können, wurde ein biomechanisches Modell für deren Simulation entwickelt.
In dem Modell wird der menschliche Körper durch 27 starre Körper mit 103 Freiheits-graden nachgebildet. 106 sogenannte Kraftelemente ahmen die Muskeln von Rumpf und Beinen nach.
Mit dem Modell wurden die Übertragungsfunktionen zwischen der Schwingbeschleunigung des Bodens und den  Druckkräften in den Beingelenken berechnet. Ebenso wurden für beide Körperhaltungen die Übertragungsfunktionen zwischen der Boden- bzw. Sitzbeschleunigung und den Druckkräften in zwei Bewegungssegmenten der Wirbelsäule berechnet. Anhand der Funktionswerte wird deutlich, dass die Kräfte im oberen Sprunggelenk oder im Knie höher sind als im Hüftgelenk. Sie sind aber auch niedriger als die Kräfte in der LWS. Bei gleicher tieffrequenter Schwingbeschleunigung des Bodens und des Sitzes ergeben sich in stehender Körperhaltung höhere Kräfte in der LWS als im Sitzen. Die Kräfte wurden auch für praxisnahe Schwingungsbelastungen berechnet, und das Risiko einer mechanischen Überbelastung der LWS wurde abgeschätzt. Als Schlussfolgerung ergibt sich, dass eine  bessere Risikoabschätzung möglich ist bei Verwendung von kraftbezogenen Bewertungsfaktoren anstelle der in den Normen beschriebenen Faktoren. Dagegen müssen bei stoßhaltigen Schwingungsbelastungen die Druckkräfte selbst berechnet werden.
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Das Belastungs-Beanspruchungskonzept im Vergleich mit Arbeitspsychologischen Konzepten (Ausgabe 3/2001)

Autor: Rainer Oestereich

Stichworte: Arbeitsbedingungen, Beanspruchung, Belastung, Entscheidungsspielraum, Gesundheit, gesundheitliche Beschwerden, psychische Belastung

Zusammenfassung: Das Belastungs-Beanspruchungskonzept wurde ursprünglich für Belastungen mit physiologischen Beanspruchungen entwickelt. Infolge seiner Erweiterungen für sozialwissenschaftliche Fragestellungen beansprucht es Gültigkeit auch für Belastungen mit psychischen Beanspruchungen. "Psychische Belastungen" werden in verschiedenen arbeitspsychologischen Konzepten ausführlich behandelt, jedoch in einer Weise konzipiert, die mit dem Begriff "Belastung" im Belastungs-Beanspruchungskonzept nicht verträglich ist. Vier arbeitspsychologische Konzepte werden dargestellt: Das Demand/Control-Modell, die Konzepte Vollständige Tätigkeit, Stress am Arbeitsplatz und Anforderung/Belastung. Es wird gezeigt, dass die arbeitspsychologischen Konzepte ebenso wie das Belastungs-Beanspruchungskonzept psychische Belastungen als Merkmale objektiver  Arbeitsbedingungen verstehen. Im Unterschied zum Belastungs-Beanspruchungskonzept hat jedoch der Begriff psychische Belastung eine stets negative Bedeutung. Zusätzlich zur psychischen Belastung berücksichtigen die arbeitspsychologischen Konzepte eine weitere Dimension von objektiven Arbeitsbedingungen, die sich vor allem auf Entscheidungsspielraum und Kommunikationsanforderungen bezieht. Höhere Ausprägung dieser Dimension haben positiv zu wertende Beanspruchungsfolgen, z.B. im Sinne von Persönlichkeitsentwicklung.
Als Folgerung  aus diesen Erörterungen wird vorgeschlagen, entweder das Belastungs-Beanspruchungskonzept auf seinen ursprünglichen Bereich der Belastungen mit physiologischen Beanspruchungen einzugrenzen oder es zu einem "Bedingungs-Beanspruchungskonzept" zu erweitern.
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Eintritt in die Arbeitswelt - enttäuschte, erfüllte und übertroffene Erwartungen (Ausgabe 3/2001)

Autoren: Nathalie Galais, Klaus Moser

Schlüsselwörter: Erwartungen, Enttäuschungen, positive Überraschungen, Optimismus, Auszubildende

Zusammenfassung: Menschen treten mit Erwartungen an einen neuen Arbeitsplatz heran -insbesondere wenn es sich um den ersten handelt -, die erfüllt, nicht erfüllt (enttäuscht) oder übertroffen (positiv überrascht) werden können. In der vorliegenden Studie an 175 Auszubildenden (vor allem in kreditwirtschaftlichen Instituten) werden die Zusammenhänge des jeweiligen "Erfüllungsgrads" von Erwartungen mit Arbeitszufriedenheit und Fluktuationsneigung unter Berücksichtigung möglicher Determinanten des Erfüllungsgrads untersucht. Insgesamt waren die Auszubildenden eher positiv denn negativ von ihrer Arbeitsstelle überrascht. Besonders die Erwartungen hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten sowie der Arbeitstätigkeiten wurden bei den meisten Auszubildenden übertroffen. Lediglich Zeitdruck, mangelnde Freizeit und der tägliche Stress wurden negativer als erwartet beurteilt.
Je mehr negative Überraschungen (Enttäuschungen) die Auszubildenden erlebt hatten, desto unzufriedener waren sie mit ihrer Arbeitsstelle und desto eher spielten sie mit dem Gedanken, den Ausbildungsplatz zu wechseln. Positive Überraschungen gingen mit höherer Arbeitszufriedenheit einher, wobei allerdings die Varianzaufklärung durch die positiven Überraschungen weniger gut gelang als durch die Enttäuschungen.
In Übereinstimmung mit Befunden aus der Stressforschung erleben optimistische Personen mehr positive Überraschungen und tendenziell auch weniger Enttäuschungen. Außerdem schlagen sich Enttäuschungen bei optimistischen Personen weniger stark in der Fluktuationsneigung nieder: Optimismus erweist sich als Moderator ("Puffer").

 

Blick zurück in die Zukunft der Arbeitswissenschaft (Ausgabe 3/2001)

Autoren: Friedrich Fürstenberg

Stichworte: Forschungslogik, Forschungsorganisation, Forschungsstrategien, Kerndefinition der Arbeitswissenschaft, Krise der Arbeitsgesellschaft, Partizipative Rationalisierung

Zusammenfassung: Anhand eines historischen Überblicks werden Grundorientierungen arbeitswissenschaftlicher Forschung herausgearbeitet. Sie verweisen auf notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit. Mit wachsendem Interesse an partizipativer Rationalisierung werden Zumutbarkeitsgrenzen sozio-psychischer Anforderungen zusätzlicher Forschungsgegenstand. Ein fundamentaler Wandel von Arbeitsstrukturen und -abläufen fordert das Selbstverständnis der Arbeitswissenschaft aufs Neue heraus. Kreative Anpassung ist für die Bereitstellung, Vermittlung und Anwendung der Forschungsergebnisse erforderlich.

 

 


Ausgabe 4/2001

Gestaltung der Schnittstelle Mensch/Anlage/Prozess im Rahmen von Anlagenplanungen – Sicherheitsbezogene Anforderungen und Untersuchungsergebnisse

Autoren: Brigitte Beer, Peter Stadler

Stichworte: Arbeitsschutz und Planung, arbeitsschutzorientierte Anlagenplanung, Schnittstelle Mensch/Anlage/Prozess, prospektive Arbeitsgestaltung

Zusammenfassung: Im vorliegenden Beitrag werden, vor dem Hintergrund des Arbeitspsychologischen und arbeitswissenschaftlichen Forschungsstandes, die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung von Neu- bzw. Änderungsplanungen zur Planung der Schnittstelle Mensch/Anlage/Prozess in der chemischen Industrie vorgestellt. Auf Basis der

Analyseergebnisse wird eine Planungstypologie entwickelt.
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Multi-Perspektivische Usability-Engineering-Handbücher und die Schwierigkeit ihrer Validierung am Beispiel EU-CON II (Ausgabe 4/2001)

Autoren: Christian Stary, Thomas Hahn, Roland Hintersteiner, Klaus Schatz, Alexandra Totter

Stichworte: Usability Engineering, Validierung von Handbüchern, (Re)Design von Benutzungsschnittstellen, Bewertung und (Um)Gestaltung von Bildschirmarbeit, Arbeits/Gesundheitsschutz, EU-Richtlinie 90/270/EWG

Zusammenfassung: In der vorgestellten Studie wird das Handbuch für Evaluateure und Gestalter von Benutzungsschnittstellen, welches der Analyse- und (Um)Gestaltungsphase des Usability-Engineering-Instruments EUCON II zugrunde liegt, einem Gütetest bezüglich Verständlichkeit und zielgerichteter Einsetzbarkeit unterzogen.

Praktische Relevanz: Die Studie zeigt eine neuartige Methode, um Handbücher bezüglich Verständlichkeit und zielgerichteten Einsatzes für unterschiedliche Adressaten zu testen. Bei ihrer Anwendung brachte die Bewertung des Handbuchs für das Usability-Engineering-Instrument EU-CON II wertvolle Ergebnisse, welche zur Weiterentwicklung des Instruments direkt herangezogen werden können.
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Regulationsbehinderungen bei der Tele-Heimarbeit unter Berücksichtigung des Wechselverhältnisses zwischen Erwerbsarbeit und Familie (Ausgabe 4/2001)

Autor: Michael Treier

Stichworte: Telearbeit im familialen Umfeld, Selbst- und Familienregulation, Regulationsbehinderungen, Stress und Stressbewältigung

Zusammenfassung: Dieser Beitrag befasst sich mit der Selbst- und Familienregulation bei der Teleheimarbeit, um Belastungs- und Beanspruchungsmomente im integrierten Arbeits- und Familiensystem zu identifizieren. Es werden v. a. die Regulationsbehinderungen, die sich als Störungen manifestieren, dargestellt. Dabei verdeutlicht sich die mit dem Mythos der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf postulierte Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, wenn man z. B. an der Synchronisation von Kleinkinderbetreuung und dienstlichen Obliegenheiten denkt.

Praktische Relevanz: Viele Unternehmen führen im Kontext der Informatisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt Telearbeit ein. Erfolgreiche Umsetzungskonzepte für Telearbeit dürfen jedoch nicht die regulatorischen Probleme im Hinblick auf die Zusammenführung zweier Lebensbereiche ignorieren. Es lässt sich zeigen, dass eine wesentliche Bedingung für den Erfolg der Einführung von Telearbeit ein "Bündnis für Arbeit" hinsichtlich der familialen und betrieblichen Ansprüche ist.
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Unterstützungswert des Skizzierens im Entwurfsprozess (Ausgabe 4/2001)

Autoren: Martina Schütze, Pierre Sachse, Anne Römer

Schlüsselworte: Entwerfendes Problemlösen, Prozess des Skizzierens

Zusammenfassung: Der Unterstützungswert der Skizziertätigkeit in den frühen Phasen des konstruktiven Entwurfsprozesses wird in einer Laborstudie experimentell überprüft und an einem Fallbeispiel näher beleuchtet. Es lassen sich positive Auswirkungen auf die Güte der konstruktiven Lösung und auf subjektive Aspekte beobachten.

Praktische Relevanz: Erkenntnisse im Bezug auf die Bedeutung der Skizziertätigkeit bestätigen die Wichtigkeit der Entwicklung digitaler Skizziertools, die durch ihr hard- und softwareergonomisches Konzept ein großes Potenzial hinsichtlich wettbewerbsentscheidender Zeit- und Kosteneinsparungen und markterschließender Innovationen für den Produktentwicklungsprozess darstellen.

 

Qualitätssicherung durch umfassende Selbstevaluation: Anwendung des partizipativen Produktivitätsmanagement (PPM) in einer psychiatrischen Klinik (Ausgabe 4/2001)

Autoren: Sven Hollmann, Klaus-Helmut Schmidt, Ulrich Trenckmann

Stichworte: Qualitätsmanagement, Selbstevaluation, Krankenhaus, Partizipatives Produktivitätsmanagement, (PPM)

Zusammenfassung: Der Beitrag führt in die besonderen Probleme der Qualitätsmessung im Gesundheitswesen ein und beschreibt darauf aufbauend die Erfahrungen mit der Anwendung des Partizipativen Produktivitätsmanagement als Instrument der Selbstevaluation in einer psychiatrischen Klinik.

Praktische Relevanz: Die beschriebe Methode des Partizipativen Produktivitätsmanagements (PPM) ist geeignet, die Prozess- und Ergebnisqualität von Arbeitsgruppen (z. B. Stationen) im Krankenhaus umfassend zu messen und rückzumelden. Die Gruppen erhalten außerdem Hinweise darauf, welche Verbesserungsbemühungen besonders wirksam sind.