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TITEL, ZUSAMMENFASSUNGEN, AUTOREN UND
SCHLÜSSELWÖRTER DER BEITRÄGE AB AUSGABE 1/2000
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Der Einfluß der
Aufgabenschwierigkeit auf die Leistungs- und Beanspruchungsbezogenen Potentiale aktiver
Stellteile (Ausgabe 1/2000) Beschäftigungsorientierte Arbeitszeitgestaltung als Positiv-Summen-Spiel Autor: Helmut Spitzley Schlüsselwörter: Arbeitslosigkeit,
Arbeitsmarkt, Verteilung von Arbeit, Arbeitszeit, Zusammenfassung: Kann beschäftigungsorientierte Arbeitszeitgestaltung als Positiv-Summen-Spiel organisiert werden, so dass sowohl Beschäftigte und Arbeitslose, Unternehmen und Gesellschaft gewinnen? Der Beitrag liefert einen theoretischen Rahmen und fünf Praxisbeispiele. Zum Schluss wird eine neue Definition von "Vollbeschäftigung" vorgeschlagen. Veränderungen des Verhältnisses von Erwerbsarbeit und unbezahlter Arbeit: mehr Autonomie und neuer Sinn? Autorin: Marianne Resch Schlüsselwörter: Zukunft der Arbeit, Unbezahlte Arbeit, Eigenarbeit, Haus- und Familienarbeit Zusammenfassung: Mit dem Rückgang der Erwerbsarbeit nimmt so eine häufige Annahme die unbezahlte Arbeit an Bedeutung zu. Zu ihr zählen gemeinnützige oder ehrenamtliche Tätigkeiten, Eigen- oder Hausarbeit. Es wird die These diskutiert, daß diese Formen unbezahlter Arbeit überwiegend durch positive Merkmale wie etwa Autonomie und Kooperation gekennzeichnet sind. Ergebnisse der Zeitbudgetstudie des Statistischen Bundesamtes zeigen, daß unbezahlte Arbeit im Haushalt einen erheblichen Anteil der gesellschaftlich geleisteten Gesamtarbeit einnimmt. Abeitspsychologische Analysen in diesem Bereich unterstreichen die Notwendigkeit, Aussagen zur Qualität unbezahlter Arbeit durch Untersuchungen der konkreten Tätigkeitsstrukturen zu fundieren. Selbstbestimmte Arbeitsprozesse beinhalten nicht automatisch Arbeitstätigkeiten, die als förderlich für die psychosoziale Gesundheit oder die persönliche Entwicklung einzuschätzen sind. Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle Autor: Eberhard Ulich Schlüsselwörter: Arbeitszeitverkürzung,
Stafettenmodell, Alternative Arbeits- und Zusammenfassung: Ausgehend von Erfahrungen und Vorschlägen aus früheren Jahrzehnten werden Arbeitszeitmodelle beschrieben, deren Ziel es ist, Entlassungen zu vermeiden bzw. zusätzliche Personen zu beschäftigen. Daran anschliessend werden einige Aspekte der Diskussion über alternative Arbeits- und Lebensmodelle erörtert. Dabei spielt die Frage eines Grundeinkommens eine zentrale Rolle Das Modell Volkswagen. Autorin: Kerstin Jürgens Schlüsselwörter: Arbeitszeit, Flexibilisierung, Lebensführung, Volkswagen Zusammenfassung: Die 28,8-Stunden-Woche bei der Volkswagen AG gilt in wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten als ein vorbildliches Modell betrieblicher Umverteilung von Arbeit. Erstmals reduzierten ganze Belegschaften, Arbeiter ebenso wie Angestellte, Einkommen und tarifliche Regelarbeitszeit und konnten so eine solidarische Überwindung der Absatz- und Unternehmenskrise bei VW herbeiführen. Dennoch zeigt ein genauerer Blick auf das Modell, dass sich zwischen den eher offenen Formulierungen im Tarifvertrag und den konkreten Veränderungen für die Beschäftigten ein weites Feld aufspannt: Leistungsintensivierung und Arbeitszeitflexibilisierung sind ebenso Begleiterscheinungen des neuen Abkommens wie werksspezifische Umsetzungsmodelle des Tarifvertrags. Gemeinsam münden sie in einer Pluralisierung und voranschreitenden Ausdifferenzierung von Arbeits(zeit)realitäten und beeinflussen die Akzeptanz des Tarifvertrags und den Umgang mit betrieblichen Anforderungen. Der folgende Beitrag zeigt die Eckpfeiler des VW-Modells auf und resümiert die Forschungsergebnisse aktueller Untersuchungen, die aus je unterschiedlicher Perspektive die Folgewirkungen des "Tarifvertrags zur Beschäftigungssicherung" auf ausserbetriebliche Lebenszusammenhänge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Blick genommen haben. Dabei wird offenkundig, dass die "atmende Fabrik" wie VW sein flexibles, an Marktrhythmen angepasstes Produktions- und Personalkonzept nennt im ausserbetrieblichen Alltag seine Spuren hinterlässt. Beschäftigungsorientierte Arbeitszeitgestaltung in Frankreich Autoren: Katrin Soll, Heinz Schüpbach und Martina Zölch Schlüsselwörter: Arbeitszeitverkürzung,
Beschäftigungssicherung, Frankreich, Loi Aubry, Zusammenfassung: Im Rahmen einer vergleichenden Studie im Elsaß und in Südbaden wurde der Frage nachgegangen, ob und welche Massnahmen beschäftigungsorientierter Arbeitszeitgestaltung in Abhängigkeit von den politischen, gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Öffentlichkeit und in den Unternehmen diskutiert bzw. umgesetzt werden. Die Loi Aubry und die damit gesetzlich festgelegte Einführung der 35-Stunden-Woche in Frankreich ab dem Jahr 2000, ein weitreichender staatlicher Eingriff in die betriebliche Arbeitszeitgestaltung, der im In- und Ausland viel Aufsehen erregte, standen im Zentrum der Studie. Dazu wurde vorab eine Literatur-, Internet- und Presserecherche durchgeführt, dann wurden Vertreter von Regierungsstellen, Ämtern und Verbänden um Informationen gebeten und schliesslich im Rahmen von Fallstudien Personalverantwortliche in elsässischen Betrieben zur Einführung der 35-Stunden-Woche und in südbadischen Betrieben zu beschäftigungsorientierten Formen der Arbeitszeitgestaltung befragt. Geklärt werden sollte die Frage, ob die jeweiligen gesetzlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Unternehmen offen aufgenommen und diskutiert und gewissermassen zu Bündnissen für Arbeit im Kleinen führten. Die Studie wurde gefördert durch: Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (Prof. Dr. Eberhard Ulich), Zürich. Für die Unterstützung bei der Einarbeitung in die gesetzlichen Grundlagen sowie bei der Kontaktaufnahme mit Unternehmen im Elasaß bedanken wir uns bei Dr. Didier Raffin, Louis Pasteur Université, Strasbourg, Dr. Eric Davoine, Université de Haute-Alsace, Mulhouse sowie Caroline Läufer und Corinne Nal, (Freiburg). Öffentlich geförderte Personal- und Organisationsentwicklung als beschäftigungswirksames Instrument Aspekte des dänischen Jobrotationsmodells Autorin: Herrad Höcker Schlüsselwörter: Jobrotation,
Organisationsentwicklung, Umverteilung, öffentlich finanzierte Zusammenfassung: Das dänische Instrument der Jobrotation kann als Win/Win-Modell bezeichnet werden, das sowohl den Interessen der Unternehmen wie Beschäftigten wie Arbeitslosen entgegenkommt. Die Umsetzung des komplexen Modells wird durch ein ausgefeiltes öffentliches Weiterbildungssystem und die starke Konsensorientierung der dänischen Gesellschaft begünstigt. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie flexibel dieses System reagiert und auch neuen Anforderungen im Bereich der Organisationsentwicklung oder bei Unternehmensnetzwerken gerecht wird. Beschäftigungsorientierte Arbeitszeitmodelle in der Schweiz Autoren: Eberhard Ulich, Sandra Peter und Mirko Degener Schlüsselwörter: Beschäftigungsorientierte
Arbeitszeitmodelle - Beschäftigungswirkung - Zusammenfassung: In der Schweiz existiert eine Reihe von Beispielen für beschäftigungsorientierte Arbeitszeitgestaltung, die von den Autoren vorgeschlagen und/oder evaluiert wurden. Über einige dieser Beispiele wird im vorliegenden Beitrag berichtet. Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle - Erfahrungen aus dem Gesundheitsbereich Autoren: Sandra Peter und Oliver Strohm Schlüsselwörter: Arbeitszeitmodelle, Beschäftigungswirkung, Gesundheitsbereich Zusammenfassung: Im Rahmen des Pilotprojektes "Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle (BAM)" der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich wurden Erfahrungen in 5 Gesundheitsbetrieben gesammelt. Mit der Beteiligung von über 170 Beschäftigten sämtlicher Berufsgruppen bzw. der Ärzteschaft, der Pflege, dem medizinisch-therapeutischen Fachpersonal sowie dem Personal aus Technik, Hauswirtschaft und Verwaltung wurden 14 Stellen erhalten oder geschaffen. Die Erfahrungen wurden in einer Längsschnittstudie analysiert und bewertet. Kompetenzentwicklung im Arbeitsprozeß Autorin: Bärbel Bergmann Schlüsselwörter: Arbeitsgestaltung, Lernen, Kompetenz. Kompetenzentwicklung Zusammenfassung: Veränderungen in der Arbeitswelt, die mit Globalisierung, zunehmender Beschleunigung der Produktentwicklung, wachsender Produktvielfalt, zunehmender Technisierung, steigenden Anforderungen an eine ökologische Produktion und anderen Trends gekennzeichnet sind, begründen, daß Lernen ein wesentlicher Bestandteil von Berufsarbeit ist. Dieses Lernen in der Arbeit wird mit beruflicher Kompetenzentwicklung bezeichnet. Unter Kompetenz wird die Befähigung zu selbstorganisiertem Lernen verstanden. Kompetenzentwicklung findet zum großen Teil im Prozeß der Arbeit durch die Auseinandersetzung mit Aufgaben statt. Empirische Untersuchungen weisen aus, daß Personen, deren Berufsaufgaben problemhaltiger sind und mit Kooperationsanforderungen ein dialogisches Lernen herausfordern, und die in Organisationen tätig sind, die Lernen unterstützen, höhere Kompetenzgrade aufweisen. Aber Veränderungen in der Arbeitswelt führen auch zu Konflikten für die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter. Diese werden erläutert. Möglichkeiten zur Bewältigung schwankender Auftragslagen durch flexiblen Personaleinsatz Autoren: Hartmut Enderlein und Marion Sager Schlüsselwörter: Flexible Arbeitszeiten, Flexibler Personaleinsatz, Simulation Zusammenfassung: Schwankende Auftragslagen haben schwankende Personalbedarfe zur Folge. Diesen Bedarf zeitgleich abzudecken, setzt die Kenntnis der Schwankungen und Wirkungen von Flexibilisierungsmaßnahmen voraus. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie mit dem Mittel der Simulation der Fertigungsprozesse diese Kenntnis erzeugt werden kann. Flexible Arbeitszeiten sind eine Form, das Personal entsprechend dem Bedarf einzusetzen, der flexible Einsatzort ist die andere. Die Kombination beider Möglichkeiten erhöht die Flexibilität. Vorgestellt werden hier die Möglichkeiten der örtlichen Einsatzflexibilität innerhalb von Unternehmen und zwischen Unternehmen. Arbeit neu entdecken und Arbeit neu bewerten - eine zentrale Zukunftsaufgabe der Arbeitswissenschaft (Ausgabe 3-4/2000) Autor: Wolfgang Quaas Schlüsselwörter: Arbeitsbegriff, neue Handlungsfelder der Arbeitswissenschaft, Arbeitsanalyse und -bewertung, Selbstverwirklichung, Ethik in der Arbeitsbewertung Zusammenfassung: Ausgehend von Veränderungstendenzen in der Arbeitswelt werden einige aktuelle Probleme der arbeitswissenschaftlichen Entwicklung dargestellt und aus persönlicher Sicht diskutiert. Diese betreffen die Definition bzw. das Verständnis von Arbeit und die Zuwendung der Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung zu bestimmten Bereichen der Arbeitswelt. Des Weiteren geht es um Aspekte neuer Anforderungen bzw. des Abbaues von Defiziten bezüglich der Bewertung von Arbeit, wie die Definition/Neudefinition von Analyse- und Bewertungseinheiten, die Kompatibilität von Gestaltungskonzepten und Analyse/Bewertung, Klärungen zum Konzept der Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung und die notwendige Integration der Ethikdimension der Arbeit in die Analyse und Bewertung. Verfahren zur Bewertung der menschlichen Zuverlässigkeit (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Klaus Heinz, Andreas Lolling und Jochen Menk Schlüsselwörter: menschliche Zuverlässigkeit, menschlicher Fehler, Fehlhandlungswahrscheinlichkeit, Verfahrensbewertung Zusammenfassung: Die Betrachtung der menschlichen Zuverlässigkeit bzw. ihres Komplements, der menschlichen Fehlhandlungswahrscheinlichkeit, spielt in den sogenannten Risikoindustrien eine wichtige Rolle. Der Einsatz von Verfahren zur Bewertung der menschlichen Zuverlässigkeit sollte jedoch nicht auf diese Bereiche beschränkt bleiben, sondern auch für die diejenigen industriellen Produktionsprozesse geprüft werden, bei denen der menschliche Fehler die Qualität von Erzeugnissen und Prozessen entscheidend mitbestimmen kann. Zu diesem Zweck wurden am Lehrstuhl für Fertigungsvorbereitung der Universität Dortmund 11 Verfahren zur Bewertung der menschlichen Zuverlässigkeit zusammengestellt, klassifiziert und bewertet. Mit diesen Verfahren ist es möglich, die Fehlhandlungswahrscheinlichkeiten der Mitarbeiter zu quantifizieren. Die Ergebnisse, die mit diesen Verfahren erzielt werden, versetzen den erfahrenen Planer in die Lage, Gestaltungs-maßnahmen zur Fehlerreduzierung und Fehlervermeidung abzuleiten. Eines der Verfahren wurde anhand dieser Untersuchung ausgewählt und wird gegenwärtig am Lehrstuhl für Fertigungsvorbereitung für den Einsatz in manuellen Kommissioniersystemen erweitert. Individuelle Ausführung und Ökonomie von oszillierenden Arbeitsbewegungen bei einer Simulation von Freischneidetätigkeiten (Ausgabe 3-4/2000) Autor: Felix Klimmer Schlüsselwörter: Ökonomie, Arbeitsbewegungen, Kinematik, Leistung, Energieumsatz, Wirkungsgrad Zusammenfassung: Zur Ökonomie von
praxisrelevanten Arbeitsbewegungen wurde untersucht,
ob und inwieweit sich individuell unterschiedliche Ausprägungen bei deren Ausführung
ergeben
und wodurch sie beeinflusst sind. Dazu wurde die forstwirtschaftliche Tätigkeit des
mechanisierten Freischneidens herangezogen. Gemessen wurden kinematische Größen, die
Leistung, der benötigte energetische Aufwand sowie der Wirkungsgrad während der
Durchführung oszillierender Bewegungen um die Körperhauptachse mit verschieden großen
Bewegungssektoren. Anthropometrische Analyse und Gestaltung des Fahrerarbeitsplatzes eines Seitenlader- Abfallsammelfahrzeugs (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Matthias Hillecke, Martin Schütte und Wolfgang Laurig Schlüsselwörter: Seitenlader-Abfallsammelfahrzeug, Fahrerarbeitsplatz, Anthropometrie, Menschmodell, Arbeitsplatzgestaltung, Änderungs- und Neukonzeption Zusammenfassung: Auf Basis einer
anthropometrischen Analyse des Fahrerarbeitsplatzes eines
typischen Seitenlader-Abfallsammelfahrzeugs wurden Gestaltungsalternativen zur Reduzierung
der Belastung der Fahrer erarbeitet. Seitenlader verfügen über einen vom
Fahrerarbeitsplatz
mit Hilfe eines Joysticks zu steuernden Auslegerarm, der auf der rechten Fahrzeugseite
hinter
dem Fahrerhaus angebracht ist und die Entleerung der Abfallgefäße übernimmt. Empirische Untersuchung eines Groupware-Basierten Unterstützungs-Systems für Verfahrentechnische Entwickler (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Martin Wolf, Christian Foltz, Christopher Schlick und Holger Luczak Schlüsselwörter: Groupware, verfahrenstechnische Entwicklung, Requirements Engineering, Rapid Prototyping Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird das Konzept eines Groupware-Systems vorgestellt, das insbesondere für den Einsatz in frühen Phasen verfahrenstechnischer Entwicklungsprozesse geeignet ist. Im Rahmen der Entwicklung dieses Systems wurde zunächst eine Anforderungsanalyse durchgeführt. Sie bestand sowohl aus einer Untersuchung verschiedener bereits existierender Groupware-Systeme und deren zugrundeliegenden theoretischen Interaktionsmodelle, als auch aus einer Feldstudie bei einem internationalen Chemiekonzern. Auf der Basis dieser Analysen wurde, ein neues Groupware-Konzept zur Entwicklungsunterstützung verfahrenstechnischer Anlagen (EVA) entwickelt, das die Eigenschaften dieser Arbeitsprozesse berücksichtigt. Dabei besteht die wesentliche Unterstützungsleistung von EVA darin, komplexe Projektsituationen bzgl. entwicklungsrelevanter Kriterien mental kompatibel abzubilden und gleichzeitig eine Plattform für den strukturierten Austausch notwendiger Informationen zur Verfügung zu stellen. Mit einer Evaluation konnten zum einen die Validität und Utilität des Konzepts gezeigt werden und zum anderen konnten weitere Gestaltungserfordernisse an das Groupware-System erhoben werden. Auswirkungen von Prozesslaufzeit und Prozessindikatoren beim Multi-Tasking auf Arbeitsstrategie und Beanspruchung des Benutzers (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Florian Schaefer, Ralf Schäfer und Wolfram Boucsein Schlüsselwörter: Multi-Tasking, Belastung-Beanspruchung, Scheduling, Mensch-Computer-Interaktion, Anzeigengestaltung Zusammenfassung: Im Anschluss an
eine frühere Untersuchung mit einer komplexen
CAD-Aufgabe wurden die Wirkungen von unterschiedlichen Prozesslaufzeiten und
Anzeigenbedingungen beim Multi-Tasking in einer einfachen simulierten Leitwartentätigkeit
getestet. In 6 verschiedenen Durchgängen hatten 48 Probanden abwechselnd keine, statische
und dynamisch-relative Anzeigen in permutierter Abfolge zur Verfügung, wobei die
rozesslaufzeiten entweder 10 oder 30 s betrugen. Zur Beanspruchungsmessung wurden die
Bearbeitungszeit, verschiedene Maße der Arbeitsstrategie, elektrodermale und
kardiorespiratorische Parameter sowie Eigenschaftswörter- und Symptomlisten verwendet. Diese Arbeit wurde mit
Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführt, Fachlaufbahnen für Ingenieure - ein Vorgehen zur systematischen Kompetenzentwicklung 1 (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Ekkehart Frieling, Sven Grote und Simone Kauffeld Schlüsselwörter: Kompetenz, Kompetenzentwicklung, Fachlaufbahn, Forschung und Entwicklung Zusammenfassung: Ausgehend von der
Diskussion um die Interessensverschiebung vom
seminaristischen Weiterbildungs- zum anforderungsorientierten Kompetenzbegriff wird ein
systematisches Vorgehen zur Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen beschrieben. Die Lernhaltigkeit der Arbeitsaufgabe - Entwicklung und Erprobung eines Fragebogens zu lernrelevanten Merkmalen der Arbeitsaufgabe (FLMA) (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Falk Richter und Barbara Wardanjan Schlüsselwörter: Lernen in der Arbeit, subjektive Arbeitsanalyse, Arbeitsgestaltung Zusammenfassung: Berufliches Lernen findet in großem Umfang in der täglichen Auseinandersetzung mit den
Arbeitsaufgaben statt. Die Möglichkeiten und das Ausmaß für ein
Lernen im unmittelbaren Arbeitsprozess werden von den Eigenschaften einer Arbeitsaufgabe,
z. B. dem Tätigkeitsspielraum, mitbestimmt. Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung
eines Fragebogens zur Erfassung lernrelevanter Eigenschaften der Arbeitsaufgabe
vorgestellt. Lernförderung durch die Organisation - Erfassung mit dem Fragebogen zum Lernen in der Arbeit (LIDA) (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Barbara Wardanjan, Falk Richter und Katja Uhlemann Schlüsselwörter: Lernen in der Arbeit, Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur Zusammenfassung: Die Möglichkeiten für ein Lernen in der Arbeit werden wesentlich durch die Lernkultur einer Organisation mitbestimmt. Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung der Lernförderung durch die Organisation aus Sicht der Beschäftigten vorgestellt. Ausgewählt wurden zum einen Bedingungen, die über ihre motivationsfördernde Wirkung das Lernen im Arbeitsprozess unterstützen. Zum anderen wurde in einem zweiten Fragebogenabschnitt nach dem Vorhandensein konkreter Lernunterstützungen gefragt. An der Befragung beteiligten sich in der Voruntersuchung 119, in der Hauptuntersuchung 1278 Beschäftigte. Im Ergebnis von Item- und Faktoranalysen verbleiben in der Endvariante für die Bedingungen und Unterstützungsformen je 15 Items. Für die Bedingungen gruppieren sich die Items in den vier Faktoren Partizipationsmöglichkeiten, Anerkennung von Selbständigkeit und soziales Klima, Entwicklungsmöglichkeiten sowie zeitliche Bedingungen für Lernen. Für die Lernunterstützungen kann für weitere Auswertungen ein Summenwert gebildet werden. Es werden die Überprüfung der Gütekriterien und Möglichkeiten des Einsatzes des Fragebogens vorgestellt. Zusammenhänge zwischen Alter und dem Selbstkonzept beruflicher Kompetenz bei Facharbeitern (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Bärbel Bergmann und Susan Wilczek Schlüsselwörter: Alter, Arbeitsgestaltung, Lernförderlichkeit, Kompetenz Zusammenfassung: Die Beschleunigung
der Entwicklung in vielen Bereichen der Wirtschaft hat
zur Folge, dass auch die Berufsarbeit von Facharbeitern wachsende Lernanforderungen
enthält. Das spezifische Fach- und Methodenwissen wird in jedem Beruf aufgrund seiner
Halbwertszeit laufend entwertet. Dieser so entstehende Verlust an aktuell brauchbarem
Wissen
muss durch selbstorganisiertes Lernen in der Arbeit kompensiert werden. Vor dieser Aufgabe
stehen angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend auch Ältere. Die Annahme
wird geprüft, dass selbst organisiertes Lernen von der Aufgaben- und
Organisationsgestaltung
abhängig ist. In einer korrelativen Studie an 362 Facharbeitern wird für jede Person die
Lernförderlichkeit der Arbeitssituation und das Selbstkonzept der beruflichen Kompetenz
erhoben. Zwischen beiden Variablen gibt es Zusammenhänge. Für Facharbeiter aus
lernförderlichen Arbeitssituationen existieren zwischen Indikatoren des Selbstkonzepts
der
beruflichen Kompetenz und dem Alter mehrheitlich keine systematischen Zusammenhänge. Für
Facharbeiter aus wenig lernförderlichen Arbeitssituationen gibt es hingegen negative
Alterskorrelationen von Indikatoren des Selbstkonzepts beruflicher Kompetenz. Arbeitsplatznahe Kompetenzentwicklung durch einen aufgabenorientierten Informationsaustausch in der Chemieindustrie (Ausgabe 3-4/2000) Autor: Niclas Schaper Schlüsselwörter: Arbeitsplatznahes Lernen, Selbsteinschätzung beruflicher Kompetenzen, aufgabenorientierter Informationsaustausch, kooperatives Lernen Zusammenfassung: Im Kontext moderner Arbeitsformen verändern sich auch die Anforderungen an das arbeitsbezogene Lernen. Anspruchsvolle, auf die Förderung fachübergreifender Kompetenzen gerichtete arbeitsplatznahe Lernformen werden in diesem Zusammenhang als eine Möglichkeit angesehen, solche Lernanforderungen wirkungsvoll zu bewältigen und selbst organisiertes Lernen im Arbeitsprozess zu unterstützen. Der Aufgabenorientierte Informationsaustausch (AI) nach Neubert und Tomczyk (1986) ist ein entsprechendes Konzept zum arbeitsbezogenen Lernen. Es wird eine Evaluationsstudie vorgestellt, in der überprüft wurde, ob mit Hilfe eines AIs bei Anlagenfahrern (N = 29) in der Chemieindustrie nicht nur fachliche, arbeitsplatzspezifische, sondern auch übergreifende methodische, soziale und personale Kompetenzen gefördert werden. In einem quasiexperimentellen Untersuchungsansatz mit Prä- und Posttestmessungen sowie einer Kontrollgruppe (N = 22) wurden die Lerneffekte anhand von schriftlichen Testaufgaben sowie Selbsteinschätzungen zu verschiedenen Facetten beruflicher Kompetenzen ermittelt. Weiterhin wurde der Einfluss lernrelevanter personaler und organisationaler Merkmale auf den Lern- und Kompetenzzuwachs analysiert. Diagnose der beruflichen Handlungskompetenz bei der Bewältigung von Optimierungsaufgaben in Gruppen (Ausgabe 3-4/2000) Autoren: Simone Kauffeld, Sven Grote und Ekkehart Frieling Schlüsselwörter: Kompetenz, Kompetenzentwicklung, Organisationsdiagnose, Gruppe Zusammenfassung: Im Zentrum neuer
Managementkonzepte, wie Total Quality Management
(TQM), Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP), Gruppen- und Projektarbeit steht die
berufliche Handlungskompetenz der Mitarbeiter. Die selbständige Bewältigung von
Problemstellungen des eigenen Arbeitsbereiches sowie abteilungsübergreifender Themen wird
zunehmend von angestellten und gewerblichen Mitarbeitern gefordert. FUSSNOTE: Der Artikel entstand im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vom Bundesministerium für Arbeit (BMA) und von der Europäischen Union (EU) geförderten Projektes "Flexible Unternehmen und ihr Beitrag zur Entwicklung von Mitarbeiternkonzepten" Innovative Arbeitszeitgestaltung: Wirtschaftlichkeit und Humanität? (Ausgabe 5/2000) Autor: Peter Knauth Schlüsselwörter: Arbeitszeit, Schichtsystem, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit, Humanität Zusammenfassung: Dieser Artikel ist
der Frage gewidmet, ob eine hohe Flexibilität eines
Arbeitszeitmodells (zur Erreichung einer hohen Wirtschaftlichkeit) nur auf Kosten der
Humanität erreicht werden kann. Zunächst wird dargestellt, dass alle Arbeitszeitmodelle
auf
der Basis dieser beiden Dimensionen "Wirtschaftlichkeit" und
"Humanität" in vier Kategorien
eingeteilt werden können.
Die Einführung innovativer Arbeitszeitmodelle kann zu erheblichen Akzeptanzproblemen führen. Daher ist die Einführungsstrategie ebenso wichtig wie die Konstruktion eines maßgeschneiderten Arbeitszeitmodells. Abschließend werden Erfolgsfaktoren diskutiert, die aus unseren Erfahrungen in mehr als 50 Arbeitszeitprojekten abgeleitet wurden, und die helfen, eine Akzeptanz innovativer Arbeitszeitmodelle zu erreichen. Einführung selbst gewählter Arbeitszeiten im Einzelhandel Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit, Gesundheit und Sozialleben (Ausgabe 5/2000) Autoren: Arne Lowden, Torbjörn Åkerstedt Schlüsselwörter: Flexibilität, Personalbesetzung, Software, individuelle Unterschiede, Schichtarbeit Zusammenfassung: Eine Studie untersuchte die Einführung selbst gewählter Arbeitszeiten im Einzelhandel. Das Ziel der Studie war die Messung der Auswirkungen der Arbeitszeit auf Arbeitszufriedenheit, Wohlbefinden, Gesundheit und Sozialleben. In sechs Kaufhäusern konstruierten 104 Beschäftigte monatlich persönliche Dienstpläne mit Hilfe des Computerprogramms TimeCareTM (TC). Sie wurden mit einer Gruppe von 39 Beschäftigten ohne Veränderung der Arbeitszeit verglichen. Ein Fragebogen wurde vor und zehn Monate nach der Veränderung verteilt. Die Ergebnisse zeigten, dass TC die Möglichkeit, die Arbeitszeit zu beeinflussen und gewünschte Dienstpläne zu erhalten, verbesserte. Allerdings gaben die Arbeiter auch an, dass der Personalstand verringert wurde. Soziale Beziehungen, Gesundheit, Lebensstil und Erholung waren durch die Veränderung wenig beeinflusst. Vor allem jüngere Personen schätzten den vergrößerten Einfluss auf die Dienstplangestaltung, das TC-Experiment und sie nutzten seine Optionen häufiger. Eine kleine Gruppe konnte sich leichter über die Dienstplanung einigen, aber die Personalbesetzung war stärker reduziert als in größeren Gruppen. Es bestand ein Zusammenhang zwischen einer positiven Einstellung zu selbstgewählter Arbeitszeit und den Faktoren Vorhandensein kleiner Kinder, Zufriedenheit mit den Arbeitszeiten und gegebenen Dienstplänen, bessere Möglichkeiten Arbeit/Freizeit zu planen und Anwendung der Veto-Option innerhalb des TC-Programms. Bei den retrospektiven Fragen wurden längere Feizeitblöcke am positivsten bewertet. Im Vergleich zur traditionellen Dienstplanung bevorzugten die Arbeiter selbst gewählte Arbeitszeiten. Psychosoziale Aspekte flexibler Diensteinteilung für das Pflegepersonal in Krankenanstalten (Ausgabe 5/2000) Autoren: Michael Kundi, Gerda Wöckinger Schlüsselwörter:· Schichtarbeit, flexible Dienstpläne, Flexibilisierung, Pflegepersonal, Familie, Schlaf Zusammenfassung: Mittels einer
Fragebogenerhebung, bei der 134 Krankenschwestern befragt
worden waren, wurde untersucht, inwiefern die in den letzten Jahren verstärkt
eingesetzten
flexiblen Dienstpläne im Vergleich zu den traditionellen Diensten günstige Auswirkungen
im
Hinblick auf Interferenz mit Anforderungen aus Familie und Freizeit sowie Erholung und
Schlaf
haben. Partizipative Gestaltung der Arbeitszeit im Fahrdienst von Betrieben des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch individualisierte Dienstpläne (Ausgabe 5/2000) Autoren: Patric C. Gauderer, Peter Knauth Schlüsselwörter: Arbeitszeit, Flexibilisierung, Individualisierung, ÖPNV, Dienstleister, Schichtplangestaltung Zusammenfassung: In vielen Betrieben des ÖPNV arbeiten die Fahrer nach starren fest vorgegebenen Schicht- bzw. Dienstplänen. Der vorliegende Artikel beschreibt einen Ansatz mit dessen Hilfe diese starren Strukturen durchbrochen werden können. Er ermöglicht eine chronologische Flexibilisierung der Arbeitszeitgestaltung nach den Anforderungen der Mitarbeiter. Zu diesem Zweck wird in regelmäßigen Planungsperioden für jeden Fahrer ein individueller, nach seinen Präferenzen gestalteter Plan erstellt. Bei der Planung werden sämtliche im ÖPNV- ereich geforderten Rahmenbedingungen berücksichtigt. Zur Unterstützung der Vorgehensweise und der Umsetzung im Betrieb wurden ein EDV-Tool und ein Umsetzungskonzept entwickelt. Diese sind an die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Betriebe anpassbar. Der Ansatz wurde in einem Pilotbetrieb umgesetzt und in einer einjährigen Pilotphase erprobt. In der Erprobungsphase konnten unter anderem eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und eine Verbesserung der Arbeitsqualität festgestellt werden. Innovative Ansätze für längere Arbeitsschichten können Arbeitern zugute kommen (Ausgabe 5/2000) Autoren: Ronald J. Heslegrave, Lawrence Reinisch, Joanne Beyers, Gordon Hall Schlüsselwörter: Schichtarbeit, Nachtarbeit, 10-Stunden-Schichten Zusammenfassung: In einer neueren
Studie berichteten Arbeiter nach dem Wechsel zu
12-Stunden Schichten von signifikant größeren Leistungsverschlechterungen am Ende der
langen Schichten, größerer Müdigkeit und stärkerem Absinken der Aufmerksamkeit, dem
Gefühl nach dem Schlaf weniger ausgeruht zu sein, mehr Störungen des Schlafes und im
Magen-Darm-Trakt sowie mehr Probleme beim Fahren zum und vom Arbeitsplatz. Auf der
Grundlage dieser Ergebnisse wurden die Möglichkeiten negativer Auswirkungen von
verlängerten Arbeitsschichten einen Monat nach dem innovativen Wechsel zu
10-Stunden-Schichten in einem Untertage- rbeitsplatz eines Bergwerks untersucht. Schlaf- und Wachzyklen von Assistenzärzten mit langen Arbeitszeiten in Israel (Ausgabe 5/2000) Autoren: Rachel Epstein, Orna Tzischinsky, Tov Nave, Chillag Nela, Zohar Dov, Lavie Peretz Schlüsselwörter: Assistenzärzte, Schichtarbeit, Aktigraph, Schlafentzug Zusammenfassung: Chronischer partieller Schlafentzug, hohe Arbeitsbelastung und lange bis zu 32-stündige Schichten charakterisieren die Arbeitsbedingungen israelischer Assistenzärzte. Ziel dieser Studie war die Beschaffung spezifischer Informationen über die Schlaf-Wach-Zyklen der Assistenzärzte, vor allem während der Nachtschicht. 78 Assistenzärzte nahmen an der Studie teil: 53 Männer und 25 Frauen, Durchschnittsalter 30,7 ± 2,7 Jahre. Die Studie wurde in 15 medizinischen Stationen in vier Krankenhäusern durchgeführt. Alle Assistenzärzte füllten Fragebogen aus und ihre Schlaf-Wach-Zyklen wurden mit Hilfe von am Handgelenk getragenen Aktigraphen dreimal - zu Beginn der Assistenzarztzeit sowie sechs und zwölf Monate danach - jeweils eine Woche lang ermittelt. Wir fanden, dass die Assistenzärzte während der Nachtschicht signifikant kürzer schliefen als während eines Nachtschlafes zu Hause. Eine Differenzierung nach den medizinischen Stationen ergab keine signifikanten Unterschiede. Während des ersten Jahres der Assistenzarztzeit arbeiteten die Assistenzärzte lange Schichten (mindesten 9 - 10 pro Monat) und litten unter chronischem partiellem Schlafentzug. Dies sollte geändert werden, um das Wohlbefinden der Assistenzärzte und die Betreuungsqualität der Patienten zu verbessern. Meta-Analyse Epidemiologischer Literatur über Schichtarbeit und Herzerkrankungen (Ausgabe 5/2000) Autoren: Henrik Bøggild, Anders Knutsson Schlüsselwörter: Schichtarbeit, Herzerkrankung, Meta-Analyse, Risiko, Epidemiologie· Zusammenfassung: Schichtarbeit wird
mit einem höheren Risiko für Herzerkrankungen in
Verbindung gebracht. Die epidemiologische Literatur ist uneinheitlich mit einigen Studien,
die
für Schichtarbeit ein doppelt so hohes Risiko als für Tagarbeiter fanden, während
andere
Studien kein höheres Risiko für Schichtarbeiter ermittelten. Wir haben die Literatur mit
Hilfe
eines meta-analytischen Ansatzes untersucht, um sowohl eine genauere Schätzung des
Risikos
als auch Gründe für die offensichtliche Uneinheitlichkeit zu ermitteln. |